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Kommunalpolitik

Neujahrsempfang der Städtepartnerschaftsvereine setzt starkes Zeichen für internationale Verbundenheit

Im voll besetzten Spiegelsaal des Restaurants „Schützen“ fand am 17. Januar der gemeinsame Neujahrsempfang der Städtepartnerschaftsvereine statt....
Begrüßung der Vorstände der Städtepartnerschaftsvereine, v. links: Annie Bronner (DUG), Mina Hara (DJG), Nicole Nivoley (DFG)
Begrüßung der Vorstände der Städtepartnerschaftsvereine, v. links: Annie Bronner (DUG), Mina Hara (DJG), Nicole Nivoley (DFG)

Im voll besetzten Spiegelsaal des Restaurants „Schützen“ fand am 17. Januar der gemeinsame Neujahrsempfang der Städtepartnerschaftsvereine statt. Die Veranstaltung setzte ein starkes Zeichen für internationale Verbundenheit und machte eindrucksvoll deutlich, wie lebendig und zukunftsorientiert die Partnerschaften zwischen Deutschland, Vác in Ungarn, Kaminoyama Japan und Saverne in Frankreich gestaltet werden.

Eröffnet wurde der Abend durch die Begrüßung der Vorstände der beteiligten Vereine. Annie Bronner von der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft, Mina Hara von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft sowie Nicole Nivoley von der Deutsch-Französischen Gesellschaft hießen die zahlreichen Gäste willkommen. „Städtepartnerschaften sind gelebte Freundschaften, die durch persönliches Engagement und Begegnungen wachsen“, betonte Annie Bronner.

Ein zentraler Programmpunkt war das Grußwort von Bürgermeister Severin Graf. Er würdigte die langjährige Arbeit der Partnerschaftsvereine und unterstrich deren Bedeutung für das gesellschaftliche Leben der Stadt: „Die Städtepartnerschaften bringen die Welt zu uns und unsere Stadt in die Welt. Sie werden von Menschen getragen, die mit Herzblut Brücken zwischen Kulturen bauen.

Die internationale Dimension des Abends wurde durch Videogrußworte der Bürgermeister der Partnerstädte weiter vertieft: Yukiyasu Yamamoto, Ilona Matkovich und Stéphane Leyenberger richteten persönliche Neujahrswünsche an die Gäste. Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit setzte zudem die Anwesenheit des französischen Generalkonsuls aus Stuttgart, Gaël de Maisonneuve, der eigens zu diesem Anlass angereist war. „Die deutsch-französische Freundschaft lebt vom Engagement vor Ort. Veranstaltungen wie dieser Neujahrsempfang zeigen, wie stark diese Verbindung ist“, sagte der Generalkonsul am Rande der Veranstaltung.

Musikalisch wurde der Abend von Matthias Hara am Klavier begleitet. Mit großer Professionalität und Ausdrucksstärke interpretierte er Werke von Johannes Brahms, Joe Hisaishi, Emmerich Kálmán, Marguerite Monnot/Édith Piaf sowie Scott Joplin. Seine Darbietungen bereicherten den Abend auf eindrucksvolle Weise und verliehen dem Programm eine besondere musikalische Tiefe.

Das unbestrittene Highlight des Neujahrsempfangs bildete eine besondere Überraschung: Eine Gruppe von Jugendlichen präsentierte ein eigens für diesen Abend entwickeltes Theaterstück, das die kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der vier Länder Deutschland, Ungarn, Japan und Frankreich thematisierte. Die Jugendlichen, die jeweils einen Elternteil aus einem der Partnerländer haben, spielten ihre Szenen in den jeweiligen Landessprachen Deutsch, Ungarisch, Japanisch und Französisch.

Das Stück wurde von Klaus Tegtmeier, Lehrer am Fürstenberg-Gymnasium, gemeinsam mit seinen Schülerinnen und Schülern mit großem Engagement entwickelt. „Die Jugendlichen haben mit unglaublichem Eifer gearbeitet. Ziel war es, Unterschiede sichtbar zu machen, ohne zu trennen, und genau das ist ihnen gelungen“, so Tegtmeier.

Auf der Bühne standen Natalia Lange (für Ungarn), Matey Chalnov (für Frankreich), Jonathan Hara (für Japan), Luis Hauger und Finn Krause-Sittnick (für Deutschland). Das Publikum reagierte mit viel Applaus auf die Darbietung der fünf Jugendlichen.

Beim anschließenden Stehempfang nutzten die Gäste die Gelegenheit zu weiterem Austausch in entspannter Atmosphäre. An mehreren Buffetstationen wurden kulinarische Spezialitäten aus allen Partnerländern angeboten: ungarische, japanische und französische Speisen, liebevoll zubereitet vom Restaurant Schützen. Das vielfältige und besondere kulinarische Angebot spiegelte die Internationalität des Abends wider und rundete den Neujahrsempfang auf genussvolle Weise ab. Bis spät im Abend wurde diskutiert, gelacht und die internationale Verbundenheit gelebt.

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Mitteilungsblatt der Stadt Donaueschingen
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Ausgabe 04/2026
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