Auch nach der letzten 2:7-Heimschlappe gegen FC Bammental, war von Wiedergutmachung für den bereits feststehenden Absteiger in die Kreisliga Mannheim dem SV 98 Schwetzingen bei der 0:4-Niederlage beim ASC Neuenheim nicht viel zu spüren.
Der Gastgeber, der ähnlich wie der SV 98 in der neuen Saison einen totalen Umbruch innerhalb der Mannschaft vornehmen musste, und dabei überwiegend auf jüngere Spieler setzte, besaß bei der Kaderplanung offensichtlich ein gutes Händchen, was der sechste Tabellenplatz unterstreicht. Der Schwetzinger Spielertrainer Behcet Öztürk hatte vor dem Spiel beim ASC mit Aufstellungssorgen zu kämpfen und musste auf Kaan Yaziki, Max Lauer, Desmond Okoye, Julian, Marek Dörzenbach und Paul Ahrens verzichten: „Mir war vor dem Spiel bereits klar, dass mir es mit unserem zweiten Anzug und vier 18-jährigen Spielern aus der A-Jugend schwer haben werden, gegen die heimstarke Mannschaft der Neuenheimer zu bestehen“, sollte der SV-98-Coach bei seiner Einschätzung recht behalten.
Die Gäste fanden in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel und mussten folgerichtig bis zum Seitenwechsel bereits drei Tore durch Fynn Svoboda (10.) Finn Kölmel (11.) sowie ein Eigentor (44.) hinnehmen. Nach dem Seitenwechsel kam der SV 98 besser in die Partei und nun ergaben sich auch Torchancen, um das Resultat freundlicher zu gestalten. Alkan Albayrak, der in der kommenden Saison zum Landesligisten FV Brühl zurückwechselt, hatte mit seinem strammen Schuss nicht das Glück des Tüchtigen (68.). Auch die 18-jährige Anleihe aus der eigenen A-Jugend, Jeff Osci, klebte bei seinem Lattenknaller das Pech an den Stiefeln (72.). Und der Schuss von Elias Kargbo, blieb auch ohne Ertrag (78.). „Neuenheim war uns in der Partie überlegen, aber nicht so klar, wie es das Endergebnis von 0:4 ausdrückt“, brach der Schwetzinger Spielertrainer Öztürk eine Lanze für seine Mannschaft und wollte nach dem Abpfiff mit seinen Jungs nicht so hart ins Gericht gehen. Der SV 98 hat an diesem Sonntag um 17 Uhr im letzten Rundenspiel die Sportfreunde Dossenheim zu Gast. (lf)


