Im 19. Jahrhundert emanzipierten sich Frauen durch Schriftstellerei und in den „Salons“ der größeren Städte. Dies waren Orte des kulturellen Austauschs.
Einen solchen führte Rahel Varnhagen (1771–1833) in Berlin – eine Generation vor Augusta Bender. Diese Treffpunkte waren Keimzellen der Demokratie. Dort spielten – erstmals in Deutschland – die Unterschiede des Standes und der Herkunft keine Rolle.
Das begeisterte Augusta Bender, die über Fanny Lewald damit bekannt wurde und sich deshalb im Allgemeinen Frauenverband Deutschlands engagierte.
Nikolaus Gatter (Köln) ist Vorsitzender der Varnhagen-Gesellschaft und ein exzellenter Kenner dieser Zusammenhänge. Er gibt Einblicke in die Briefe-Sammlung und die Tagebuch-Aufzeichnungen – die Zeit bis zum Scheitern der Revolution 1848 betreffend.
Der Abend wird vielleicht sogar mit Liedern gestaltet. Er beginnt um 19.30 Uhr im Literatur-Museum in Oberschefflenz, Kirchweg 2, das jeden Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet ist.
Herzliche Einladung bei freiem Eintritt.


