
Schauspiel von Maya Arad Yasur
Deutsch von Matthias Naumann
Ein Selbstmordattentat in Israel. Kurz davor hat die Soldatin Yael die Krankenschwester Amal ohne Passierschein ins Land gelassen. In Rück- und Vorblenden erzählt Maya Arad Yasur von einer Welt, die gefangen ist im Kreislauf von Gewalt und Rache.
„Gott wartet an der Haltestelle“ in der Inszenierung von Intendant Wolf E. Rahlfs wird noch zweimal in Bruchsal zu sehen sein, am Donnerstag, 23. April, und am Freitag, 24. April. Vorstellungsbeginn ist 19.30 Uhr, um 19 Uhr findet jeweils eine Einführung in die Produktion statt. Zusätzlich gibt es am Freitag, 24. April, ein Nachgespräch im Anschluss an die Vorstellung mit den beiden Expert*innen, die die Produktion im Probenprozess begleitet und beraten haben.
Die israelische Autorin Maya Arad Yasur untersucht persönliche Schicksale zwischen Selbst- und Fremdbestimmung im Nahostkonflikt. Es geht ihr dabei nicht um Zuweisung oder Zurückweisung von Schuld, sondern um den Versuch, sich den Menschen in zwei Gesellschaften zu nähern, die in einem so asymmetrischen wie fatalen Kreislauf von Gewalt feststecken.
Das Regieteam und die Schauspielenden erhielten fachliche Begleitung von zwei Expert*innen mit israelischem und palästinensischem Hintergrund. Sie unterstützen die Inszenierung hinsichtlich kultureller und gesellschaftlicher Fragen, um ungewollte rassistische oder antisemitische Reproduktionen zu vermeiden. In enger Zusammenarbeit vermittelte das Expert*innenteam persönliche Einblicke in Alltag- und Familienleben, klärte die Aussprache von israelischen und palästinensischen (Eigen-) Namen und ordnete Narrative sowie textliche Ebenen sensibel ein.
Mit: Martin Behlert, Laura Brettschneider, Madeline Hartig, Cornelia Heilmann, Thilo Langer, Michael Johannes Mayer, Nadine Pape, Frank Siebers
Inszenierung: Wolf E. Rahlfs
Bühne, Kostüm & Lichtgestaltung: Tilo Schwarz
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Kartenvorverkauf
Badische Landesbühne, karten@badische-landesbuehne.de, Telefon 07251/727-23
Touristinformation H7, touristinformation@btmv.de, Telefon 07251/50594-61
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