Aus den Rathäusern

Notizen aus dem Rathaus

Notizen aus dem Rathaus (34-52/2025) Liebes Team Neckarbischofsheim, folgende Themen haben wir für diese Woche ausgewählt: Verschenken Sie...
Ehrentaler Gutschein

Notizen aus dem Rathaus (34-52/2025)

Liebes Team Neckarbischofsheim,

folgende Themen haben wir für diese Woche ausgewählt:

Verschenken Sie ein Stück Neckarbischofsheim

Im März erhielten unsere „Alltagshelden“ erstmals einen Neckarbischofsheimer Ehrentaler. Mit diesem Gutschein konnten sie dann in Neckarbischofsheimer Geschäften einkaufen. Sie, liebe Bürger, fanden die Idee super und baten uns, den Gutschein auch für die Öffentlichkeit verfügbar zu machen. Das haben wir nun möglich gemacht. Sie können den Ehrentaler zum Stückpreis von zehn Euro an jedem Werktag zu den Öffnungszeiten des Rathauses im Bürgerbüro erwerben. Ein tolles Geschenk, mit dem Sie die Unternehmen und die Gastronomie in unserer schönen Stadt direkt unterstützen. Und wenn Sie sich nun fragen, was die Stadt daran verdient? Nichts, denn die 10 Euro pro Gutschein geben wir direkt an die Einreichenden zurück. Wir leisten damit sehr gerne einen Beitrag zur Wirtschaftsförderung in Neckarbischofsheim. Wenn Sie also ein Geschenk für die Familie, für Freunde und Bekannte suchen: Denken Sie bitte an den Ehrentaler.

Nutria, nicht Biber oder Bisamratte

Immer wieder erreichen die Verwaltung Anrufe von Bürgern, die angeblich mehrere Biber im Krebsbach gesehen haben wollen. Andere fordern uns zur Bejagung der Bisamratten auf, die es angeblich im Teich des Schlossparks und im Krebsbach zu sehen gebe. Die Wahrheit ist: Was Sie aktuell dort sehen, sind weder Biber noch Bisamratten, sondern Nutria. Ursprünglich stammt die Nutria, die auch Sumpfbiber genannt wird, aus Südamerika. In Europa und Asien wurden die Nutria als Pelzlieferant heimisch. Mitte bis Ende des letzten Jahrhunderts gab es in Deutschland insgesamt über 1000 Nutria-Farmen, eine davon in der Bernau-Siedlung. Nutria-Pelze waren sehr beliebt und entsprechend teuer. Als das gesellschaftliche Interesse an Naturpelzen nachließ, wurden viele Nutria einfach freigelassen. Heute gilt die Nutria in Deutschland als etablierte invasive Art.

Die Tiere leben entweder paarweise oder in Gemeinschaften von 12 bis 15 Tieren. Sie graben Erdbauten im Uferbereich oder bauen Nester aus langblättrigen Pflanzen und dünnen Stöcken. Die üblicherweise vegetarisch lebenden Wasserfreunde sind Menschen meist gewöhnt und lassen sich ohne viel Scheu von ihnen füttern. Doch Vorsicht: Nutria verteidigen ihr Revier gegen Eindringlinge. Hunde sollten an der Leine bleiben und den so putzig ausschauenden Tieren nicht zu nahe kommen. Überall dort, wo Nutria sich zu stark vermehren, was aufgrund ihrer Bauaktivitäten zu Schäden an Uferböschungen und Dämmen führen kann, können sie geplant bejagt werden. Das Umweltbundesamt sieht Nutria jedoch positiv: Sie vertreiben die Bisamratten, die häufig noch größere Schäden anrichten können.

Betriebsferien bei der Grundversorgung

Die Metzgerei Baumeister aus Waibstadt hat uns darauf hingewiesen, dass sie vom 25.8. bis 10.9. Betriebsferien hat und kein Fahrzeug mit den Waren aus der Waibstadter Metzgerei zu uns kommt. Wir bitten um Beachtung.

Heidäcker ächzen unter zu viel Verkehr

Seit zwei Wochen herrscht in der Heidäckersiedlung Ausnahmezustand. Durch die Sperrung der L549 zwischen Nbh-Stadt und Nbh-Nord hat sich das Verkehrsaufkommen von einigen wenigen auf mehrere hundert Autos pro Tag erhöht. Mehrere Bitten, den Verkehr mit Blitzern zu bremsen und durch Stichprobenkontrollen sicherzustellen, dass keine Lkw die Strecke benutzen, blieben von höherer Stelle leider bislang ohne positive Wirkung für die Anwohner. Nach wie vor fahren dort Fahrzeuge, deren zulässiges Gesamtgewicht eigentlich verboten ist.

Das zweite Problem: überhöhte Geschwindigkeit einzelner Bleifüße. Zwar hat sich durch das Aufstellen unserer beiden Geschwindigkeitsmessanlagen etwas verbessert – die Durchschnittsgeschwindigkeit aller gemessenen Fahrzeuge in beiden Richtungen liegt bei 33 km/h, der V85-Wert bei unter 40 km/h. Das bedeutet, dass 85 % aller Fahrer in der 30er-Zone der Siedlung mit unter 40 km/h unterwegs sind. Dennoch gibt es eine Handvoll Ausreißer mit 60 km/h und mehr. Der aktuelle Spitzenwert: 75 km/h. Herr, lass Hirn regnen!

Wir bitten alle, die Strecke durch die Heidäckersiedlung nur in Ausnahmefällen zu nutzen und stattdessen der ausgewiesenen Umleitung über Flinsbach nach Helmstadt zu folgen. Und Lkw? Für sie ist die Heidäckersiedlung grundsätzlich tabu – ausgenommen ist lediglich Lieferverkehr in die Siedlung.

Eine gute Restwoche und ein sonniges Wochenende für Sie. Bleiben Sie geschmeidig und entspannt.

Ihr

Thomas Seidelmann

Bürgermeister

Erscheinung
Nachrichtenblatt Brunnenregion
NUSSBAUM+
Ausgabe 34/2025
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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