Werte, stets nach Neuigkeiten dürstende Leserschaft,
man munkelt, es werde wieder geträumt – und zwar keineswegs im Stillen. „Der kleine Sommernachtstraum“ steht kurz vor seiner glanzvollen Premiere, und wer meint, hier würden zarte Kinderhände geführt, irrt gewaltig. Die Theaterjugend führt sich selbst mit bemerkenswerter Kühnheit: Sie probt eigenständig, entwirft ihre Kostüme mit schlafloser Fantasie und erscheint Woche für Woche – freiwillig! – als wäre es das gesellschaftliche Ereignis der Saison.
Am 27. Juni wird sich zeigen, ob all diese Hingabe Früchte trägt. Doch ich wage zu behaupten: Der Applaus wird nicht nur höflich, sondern geradezu tosend ausfallen.
Und kaum hat man sich von all dem Zauber erholt, rauscht schon das nächste Spektakel heran. Die „Räuber“ – ach, welch furchteinflößender Name! Und doch: In diesem Jahr zwitschert es im Spessart verdächtig lieblich. Nachtigallen, Rotkehlchen… oder sind es etwa die Räuber selbst, die hier ihre sanften Stimmen erheben? Man könnte fast meinen, diese Bande habe mehr Herz als Schrecken im Gepäck.
Ab dem 8. August durchzieht ihr Gesang die Nächte von Untergrombach – frech, frei und ein klein wenig unwiderstehlich.
Mit einem kaum zu zügelnden Lächeln,
die „Feder“
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