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Migration

Obergrenze-Abstimmung in der Schweiz: Deutsche betroffen?

Staus, Wohnungsknappheit, hohe Mieten: Die Partei SVP verspricht, dass die Probleme gelöst werden, wenn weniger Menschen einwandern. Was das für Deutsche bedeuten könnte.
Laut Umfragen könnte das Ergebnis der Volksabstimmung in der Schweiz zur Bevölkerungs-Obergrenze knapp werden (Archivbild)Foto: Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa

Die Schweizer stimmen am Sonntag über eine Obergrenze für die Bevölkerung ab. Die wählerstärkste Partei, die SVP, will die Zuwanderung begrenzen. Die Bevölkerungszahl soll bis 2050 bei zehn Millionen Einwohnern gedeckelt werden. Zurzeit leben etwa 9,1 Millionen Menschen in dem Alpenland, darunter 340.000 Deutsche.

Wird die Initiative angenommen, müsste ab 9,5 Millionen Einwohnern die Asylvergabe und der Familiennachzug eingeschränkt werden. Das dürfte in den 2030er-Jahren der Fall sein. Wenn das nicht reicht, soll auch die mit der EU vertraglich geregelte Freizügigkeit gekündigt werden.

Die Auszählung beginnt um 12.00 Uhr. Lange sah es in Umfragen nach einer Annahme der Initiative aus, aber vor zwei Wochen deutete sich eine Trendwende an. Das Ergebnis dürfte nach den Umfragen knapp werden. In vergangenen Jahren sind aber Ergebnisse bei Volksabstimmungen oft deutlich von den Umfragen abgewichen.

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