Ökumenische Frühschicht beim Käpelle auf der Gemarkungsgrenze Tieringen – Hausen a.T., 2026
Bei wolkenlosem Himmel und strahlendem Sonnenschein versammelten sich in der Frühe des Pfingstsamstags eine stattliche Zahl Gläubiger bei der Dank- und Friedenskapelle zwischen Hausen a.T. und Tieringen. Pfarrer Shibu Pushpam aus Hausen a.T. begrüßte die Anwesenden. Pfarrer Philipp Haas, Tieringen, meinte bei seinen Begrüßungsworten, dass die Ökumenische Frühschicht, gut organisiert vom Vorbereitungsteam und dem Käpelleverein, in all den Jahren, schon zur Gewohnheit der beiden Kirchengemeinden geworden ist.. Er leitete über zum diesjährigen Thema: Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu“.
Dieses Bibelwort begleitete die Gläubigen in den Gebeten und Liedern, unterstützt von einem Quintett des Musikvereins Hausen a.T., durch die morgendliche Andacht.
Im Wonnemonat Mai sprießt und blüht es und die Natur erwacht zu neuem Leben. Auch im persönlichen Leben gib es bei uns Menschen immer wieder einen Neuanfang, davon berichteten einige Teilnehmer. Wir müssen Neues annehmen, auch wenn es manchmal nicht einfach ist, aber Gott lässt uns Menschen dabei nicht alleine. Er ermutigt uns, zuversichtlich zu leben, und sein Wort hilft uns, dass wir die Angst vor den Mächtigen dieser Welt und allem Unfassbaren nicht schutzlos ausgeliefert sind.
Ortsvorsteherin Isabella Merkt bedankte sich bei allen Verantwortlichen und Helfern und lud diese zu einem zweiten Frühstück ein. Als neue 1. Vorsitzende des Käpellevereins war diese Frühschicht auch für sie ein Neubeginn.
Schon vor der Andacht konnten Frühaufsteher mit Biologe Klaus Hertel die heimische Vogelwelt beim Spaziergang zum Käpelle entdecken.


