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Offene Türen, verlässliche Arbeit: Jugendzentrum als Anker für junge Menschen

Im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats am 20. April stand die Arbeit des Kinder-, Jugend- und Familienzentrums Graben-Neudorf (Juze) im Mittelpunkt....

Im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats am 20. April stand die Arbeit des Kinder-, Jugend- und Familienzentrums Graben-Neudorf (Juze) im Mittelpunkt. Der Bereichsleiter des Trägers Caritas, Rafael Dreher, stellte den Tätigkeitsbericht für das Jahr 2025 vor und zeichnete das Bild einer Einrichtung, die weit mehr ist als ein Treffpunkt: Sie ist ein verlässlicher Ort für Begegnung, Orientierung und Beteiligung.

Im Zentrum der Arbeit stehen die Prinzipien der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Es geht darum, jungen Menschen Freiräume zu eröffnen, in denen sie selbst gestalten und entscheiden können, um niederschwellige Zugänge, die ein einfaches Kommen ermöglichen, und um die ernsthafte Auseinandersetzung mit ihrer Lebenswelt. Ebenso prägt der Gedanke der demokratischen Teilhabe die tägliche Arbeit, indem Beteiligung nicht nur ermöglicht, sondern aktiv eingeübt wird.

Dieses Selbstverständnis spiegelt sich in einer Vielzahl von Angeboten wider. Der offene Treff bildet dabei das Herzstück und wird durch Formate wie den Mädchentreff, das offene Malatelier oder den Samstagstreff ergänzt. Kreative, sportliche und kulturelle Aktivitäten – vom Bandprojekt über eine Box-AG bis hin zu Töpferangeboten – eröffnen unterschiedliche Zugänge. Beteiligungsformate wie „Pizza & Politik“ oder Projekte wie der Dirttrack zeigen, dass Mitwirkung konkret gelebt wird.

Zugleich ist das Juze eng in ein breites Netzwerk eingebunden. Kooperationen bestehen unter anderem mit der Pestalozzi-Gemeinschaftsschule, der Psychologischen Beratungsstelle vor Ort, der Volkshochschule sowie verschiedenen Trägern aus der Jugendhilfe und der sozialen Arbeit. Gemeinsame Projekte reichen von Ferienangeboten und dem Ferienspaßprogramm über inklusive Formate mit der Lebenshilfe bis hin zu Elternvorträgen und offenen Sprechstunden. Auch Angebote im Familienzentrum, frühe Hilfen und niedrigschwellige Beratungsformate ergänzen das Spektrum.

Die Öffnungszeiten des Jugendzentrums unterstreichen den Anspruch, verlässlich erreichbar zu sein. An mehreren Nachmittagen und Abenden in der Woche stehen die Türen offen, ergänzt durch regelmäßige Samstagsangebote. Damit bleibt das Juze ein kontinuierlicher Anlaufpunkt im Alltag junger Menschen.

Der Bericht machte deutlich, dass das Kinder-, Jugend- und Familienzentrum eine tragende Rolle im sozialen Gefüge der Gemeinde einnimmt. Die kontinuierliche Arbeit, die enge Vernetzung und die gelebte Beteiligung schaffen Räume, in denen junge Menschen sich ausprobieren, einbringen und entwickeln können.

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Graben-Neudorf aktuell
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Ausgabe 18/2026
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