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Rasentennis auf dem Weissenhof

Ohne Zverev: Fünf deutsche Tennisprofis in Stuttgart dabei

Ohne Zverev, aber mit Wildcard-Talenten und einem Comeback: Welche Tennisprofis beim Stuttgarter Rasenturnier für Furore sorgen wollen.
Ohne Zverev: Fünf deutsche Tennisprofis in Stuttgart dabei. Erreichte 2023 das Stuttgarter Finale: Jan-Lennard Struff. Jetzt muss er sich auf dem Tennisrasen mit Alexis Galarneau aus Kanada messen. (Archivbild)Foto: Marijan Murat/dpa

Auch ohne French-Open-Sieger Alexander Zverev möchte ein Quintett beim Tennisturnier in Stuttgart für deutsche Erfolge sorgen. Der zweite Hauptrunden-Tag steht ganz im Zeichen der deutschen Erstrundenpartien. Yannick Hanfmann, Jan-Lennard Struff und Daniel Altmaier treten beim Rasenevent auf dem Weissenhof am Dienstag nacheinander ab 11.00 Uhr auf dem Centre Court an.

Die womöglich kniffligste Aufgabe steht dabei für Altmaier gegen den früheren Stuttgart-Sieger Frances Tiafoe aus den USA an (nicht vor 15.00 Uhr). Hanfmann bekommt es mit Aleksandar Kovacevic aus den USA zu tun, Struff mit dem Qualifikanten Alexis Galarneau aus Kanada. Zudem haben die beiden Wildcard-Inhaber Tom Gentzsch und Diego Dedura ihre ersten Auftritte.

Präsentiert sich erstmals in Stuttgart: Tennis-Talent Diego Dedura. (Archivbild).Foto: Tom Weller/dpa

Zverevs Angstgegner einer der Topfavoriten

Zverev hatte seine zunächst angekündigte Stuttgart-Teilnahme nach seinem Final-Einzug bei den French Open abgesagt. Am Sonntag kürte sich der Tennisstar dann zum ersten deutschen Paris-Champion der Open Era seit 1968 und zum ersten deutschen Grand-Slam-Sieger im Herren-Einzel seit Boris Becker 1996. Becker hatte vor 30 Jahren bei den Australian Open seinen sechsten und letzten Grand-Slam-Titel gewonnen.

Vor einem Jahr hatte Zverev auf dem Killesberg das Endspiel erreicht, aber gegen den US-Profi Taylor Fritz verloren. Der Titelverteidiger ist bei der diesjährigen Auflage hinter seinem Landsmann Ben Shelton an Position zwei gesetzt.

Für Aufmerksamkeit dürfte auch das Comeback des früheren Wimbledon-Finalisten Nick Kyrgios sorgen. Der häufig verletzte Australier tritt seit Jahren nur noch sporadisch auf der Tour an. Am Dienstag trifft Kyrgios im letzten Centre-Court-Match auf den Franzosen Corentin Moutet.

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