In der Sitzung vom 18.05. berichteten Sozialarbeiter Kevin Trippel und Vera Herberger vom Amt für Familie und Soziales, dass das Angebot der offenen Jugendarbeit an Kinder zwischen acht und 13 Jahren sehr gut angenommen wird. Insgesamt haben 62 verschiedene Kinder teilgenommen, etwa 30 jeden Donnerstag. Das Angebot ist in der Regel abgesehen von Ausflügen kostenlos, inklusiv, möchte die Kinder aktiv einbeziehen und sich an deren Bedürfnissen und Ideen orientieren. Auch Beratung und die Vernetzung mit anderen Diensten gehören dazu. Da sehr viele Kinder teilnehmen, ist es jedoch schwierig, gezielte Angebote zu schaffen. Deshalb sollen in Zukunft Praktikant/innen und Ehrenamtliche eingebunden werden, um Kevin Trippel zu unterstützen. 2027 steht auch ein Umzug an: Von der alten Schule geht es in die Wohnung im Baierhäusel. Eine Lösung, die mehr Platz, eine Küche und damit ganz neue Möglichkeiten bietet.
Dann erläuterte Oliver Bienek vom Ordnungsamt die Ergebnisse der Verkehrsschau im April. In deren Rahmen wurden kritische Stellen in Büchenau begutachtet und die vom Ortschaftsrat eingereichten Themen besprochen. Handlungsbedarf gibt es laut Stadt an wenigen Stellen. Im Grausenbutz wird das Halteverbot an der Postfiliale verlegt, damit die Anlieferung nicht mehr behindert wird, und die Haifischzähne an der Einmündung Im Grün werden nach vorne verschoben, damit bei korrektem Halt die Straße einsehbar ist. In der Hirtengasse wartet man auf Rückmeldung der Anwohnenden, um eventuell mit Pollern Kinder auf dem Schulweg vor unbefugt einfahrenden Autos zu schützen. Die Einengung in Au in den Buchen und die Einmündungen der Hirten- und Ratsgasse werden durch Verkehrszeichen besser gekennzeichnet und in Gärtenwiesen werden die Poller zum Vogelpark hin auf den jetzt erforderlichen Abstand von 1,60 m angepasst.
Jürgen Werner stellte danach die Gruppe „Tempolimit 100“ vor. Die Gruppe fordert auf der A5 in Höhe Büchenau Tempo 100, da das ganze Dorf vom Verkehrslärm der Autobahn betroffen ist. Vorbild für die Forderung ist Heidelberg, wo aus Lärmschutzgründen Tempo 100 ausgewiesen ist, obwohl die Stadt im Gegensatz zu Büchenau über eine hohe Lärmschutzwand verfügt. Die Gruppe wird zunächst Flyer verteilen und ab 1.6. von Haus zu Haus gehen und Unterschriften sammeln. Dem Beschlussantrag an die Stadtverwaltung und den Gemeinderat, den Antrag an das Regierungspräsidium weiterzuleiten, stimmte der Ortschaftsrat einstimmig zu.