Am 31. Mai 2026 konnte man wieder beobachten, wie die mittlerweile bekannte „Esel-Gruppe“ ortskundiger Führer mit 20 Personen durch die Straßen von Ubstadt zogen, um historische Informationen weiterzugeben und einige Geheimnisse zu lüften.
Günter Oßfeld begrüßte die Geschichts-Interessierten in der evangelischen Gnadenkirche im Namen des Heimatvereines und zog mit ihnen zu einem der Ubstadter Tore. Unter dem Motto „Folget dem Esel“ berichtete Dieter Freier im Anschluss daran unter anderem vom Rathaus und der Herkunft des Ortsnamens und zog mit der Gruppe vorbei an einem mysteriösen Eisenring zum Ubstadter Badeparadies. Nachdem die ehemalige Bannmühle vorgestellt wurde, führte der Weg weiter zur Kirche und dem schönsten Fachwerkhaus, bei dem ein ehemaliger Bewohner interessante Details beisteuern konnte. Der Ortsteilvertreter Ralf Heger berichtete von den Erkenntnissen archäologischer Ausgrabungen im Unterdorf sowie von der Funktion des ältesten Ubstadter Gebäudes.
Die Teilnehmer des Ortsrundganges erfuhren einiges über die katholische Kirche und die ehemaligen großen Gastwirtschaften, bevor sie mit Herbert Stengel in die Geheimnisse eines Gewölbekellers eintauchten. Was es mit dem Ubstädter Esel auf sich hat, war ebenso Gegenstand der Führung wie Informationen über die Hinterwiese, die Hubert Beck auch musikalisch weitergab.
Nach 2,5 Stunden endete die hoch interessante Tour wieder am Ausgangspunkt bei Getränken und Gesprächen. Unter den dankbaren Teilnehmern war auch der ehemalige Bürgermeister von Seelbach, selbst aus Weiher stammend, der mit seiner Ubstadter Frau begeistert eine Gegeneinladung nach Seelbach aussprach.
Falls auch Ihr Interesse geweckt wurde - im Oktober findet der nächste historische Ortsrundgang statt.
Anmeldung bei Wolf-Dieter Freier, Mobil-Nr. 0151 55435599 oder E-Mail: Eselrunde@t-online.de.


