Traditionell begann auch in diesem Jahr das Ostercamp der Ruderjugend am Mittag des Ostermontages. Nach einer Woche Ferien gut erholt, trafen sich die 10 Schüler im Alter von 11 bis 17 Jahren und 3 Betreuer, um zunächst die Umkleiden und Ergoraum auszuräumen und im Anschluss mit Isomatten, Schlafsäcken und Gepäck zu beziehen.
Wer unsere Räumlichkeiten kennt, der weiß, dass das schon die erste Herausforderung war.
Die Aufteilung war schnell erledigt – Kleingemüse, Mädels und größere „Kerle“.
Damit waren alle Räume belegt, so dass das stabile Küchenzelt neben dem Bootshaus eine große Erleichterung war.
Bereits vor dem ersten Training am Abend wurden die ersten Ziele für die 10 bzw. 11 Trainingseinheiten definiert. 100 km pro Nase sollten es wenigstens werden; Ruben wollte erstmal das Rudern und Rafael den schmalen Einer (Skiff) beherrschen lernen.
Kraftausdauer stand diesmal im Vordergrund, also „Kilometerschrubben“. Aber natürlich gab es auch den einen oder anderen Techniktipp.
Louis, der sich als Betreuer angeboten hatte (vielen Dank dafür!) übernahm größtenteils Rubens Ausbildung.
Aber es wurde nicht nur gerudert. Weitere Aktivitäten waren Schwimmen in Ludwigsburg, Luftgewehrschießen, T-Shirts-Bemalen und Kartfahren in Stuttgart.
Und schwupp waren die knapp sechs Tage rum, und das Abschlussgrillen mit den Familien stand auf dem Programm. Ca. 35 Teilnehmer machten es sich auf dem Bootsplatz, teils unter dem umfunktionierten Küchenzelt, gemütlich und genossen die mitgebrachten Spezialitäten.
Stolz berichteten die Teilnehmer von ihren Erfolgen. Paul, Emma und Evelyn „knackten“ jeweils die 200 km. Linus, Benjamin, Max, Kilian und Samuel trugen je rund 150 km bei. Selbst Ruben, als absoluter Ruderanfänger, hatte am Ende über 100 km. Und Rafael freundete sich mit dem Skiff an. Mit insgesamt 2035 km gab es einen neuen Rekord in der über 15-jährigen Geschichte des Ostercamps. Eine wirklich tolle, motivierte Truppe!
Großen Dank an dieser Stelle an unsere Wirtsleute, die uns die Gaststätte zur Verfügung gestellt haben. Ebenso an die Eltern für die Unterstützung mit Gulaschsuppe, Bolognese, Kuchen und Muffins zum Auffüllen unserer Energiespeicher.
Dank der Hilfe und des tollen Wetters ist diese Woche für alle ein tolles Erlebnis zum Start der Sommersaison geworden.
Bericht: S. Wöppel


