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Ostern in Indien: hoffnungsfroh und voller Dank

Freudentränen Eine große Freude war es, Disha wiederzusehen, nachdem sie 3 Monate wegen ihres Hirntumors in der onkologischen Klinik verbracht...
Foto: MoGol

Freudentränen

Eine große Freude war es, Disha wiederzusehen, nachdem sie 3 Monate wegen ihres Hirntumors in der onkologischen Klinik verbracht hatte. Die Eltern konnten es nicht fassen, dass ihr Kind nun so eine Heilung erfahren durfte. Sie wurden von den Ärzten, die sie bisher konsultiert hatten, stets verwiesen, in Bombay in ein großes Krebszentrum zu gehen, was für sie unerreichbar war und gleichzeitig ihr kleines Vermögen aufbrauchte. Zum Glück kamen sie zu uns und wir konnten mit unseren guten Arztkontakten, an unseren Onkologen weiterverweisen … Gemeinsam verbrachten wir den Aufnahmetag in Kalkutta in diesem Krebszentrum, um alle nötigen Wege für Therapie und soziale Erleichterungen einzuleiten.

So gelang es den Eltern, sich auch später vertraut in diesem großen Zentrum zu bewegen. Alle Kosten konnten wir übernehmen. Die Eltern weinten nun vor Freude und Disha tänzelte fröhlich umher … Ein sehr berührender Moment für uns alle.

Einfach aushalten …?

Ein 5-jähriges Kind kommt in unsere Ambulanz, das vor 6 Monaten! seinen Mittelfinger in eine Wasserpumpe im Dorf eingeklemmt hatte. Es quoll das Muskelfleisch des Fingerendglieds unter dem Fingernagel hervor. Im Röntgenbild zeigte sich auch ein Verlust des Knochens … das muss wohl schrecklich weh getan haben … Jedoch so was hält man einfach aus!

Schmerzen gehören zum Leben, die man auszuhalten hat! So scheint es bei den Santals zu sein. Eine junge 17-jährige Frau, die gerade entbunden hat, gibt auf Nachfrage an, wie sie auf die bevorstehende Geburt vorbereitet worden sei … die Schwiegermutter sagte, wenn sie Schmerzen spüre, dann beginnt die Geburt … das reichte aus … so war es auch … Das war auch keines weiteren Kommentars nötig!

Hilfe nach langer Zeit …

Ein 8-jähriges Zwillings-Mädchen hatte nach einer Frühgeburt eine Infusion bekommen, wodurch es zu einer septischen Infektion des Unterarmes kam. Als die Eltern nach Entlassung aus der Entbindungsklinik einen Arzt aufsuchten, wollte dieser bei fortgeschrittener Infektion den Unterarm amputieren … dies lehnten die Eltern ab … und warteten ab.

Nun kamen sie zu uns und wir entdeckten eine abgewinkelte Hand, die durch Hautstrikturen fehlgewachsen war … wir wollen bei unseren bewährten Orthopäden nun diese Lösung der verhärteten Strikturen und eine Korrekturstellung der Unterarmknochen veranlassen … nach 8 Jahren! Sie wächst allein bei ihrer Großmutter auf und ist bei uns voller Freude beim Mithelfen der Schwestern.

Fortsetzung folgt …

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Ausgabe 17/2026
von Shining Eyes e. V.
20.04.2026
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