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Bildung

OutdoorTag mit den Seewaldzwergen

Ich weiß ja nicht, ob es meteorologisch nachweisbar ist, dass es mittwochs häufiger regnet als an anderen Wochentagen!?! Gefühlt ist es, seit wir vor...
Kinder vor einer Waldhütte
Der Regen war leider in der Hütte genauso stark wie draußenFoto: SportNest

Ich weiß ja nicht, ob es meteorologisch nachweisbar ist, dass es mittwochs häufiger regnet als an anderen Wochentagen!?! Gefühlt ist es, seit wir vor einigen Jahren den Mittwoch zum obligatorischen Outdoortag gekürt haben, so, dass die Natur ihren Wasserbedarf immer mittwochs stillt.

Egal – vor zwei Wochen war es mal wieder Mittwoch – die Vorschulfüchse wurden an diesem Tag zu Seewaldzwergen umbenannt und die Herren Thor, Freyr, Zeus, Indra, Jupiter oder Petrus, die je nach Glaube oder Mythologie für Regen zuständig sind, saßen mal wieder gemeinsam auf einer dunklen Wolke und haben gewartet, bis diese Seewaldzwerge samt Erziehenden ca. 500 Meter vom SportNest entfernt auf dem Weg Richtung Seewald waren. Mit spitzbübischem Lächeln auf den göttlichen Lippen hat dann jeder auf seinen Schleusenknopf gedrückt und mal eben den Wald in eine Schlammwüste verwandelt. Es sollte trotzdem (oder vielleicht genau deshalb) eine super interessante Exkursion werden.

Es ist jedes Mal aufs Neue schön zu sehen, wie der Wald und all seine kleinen Erlebnisse die Kinder fasziniert. Da treten alle elektronischen Ablenkungsgeräte in die vierte Reihe – Käfer, Spinnen, Würmer, Moos und alles Gehölz, ob klein oder groß, werden zu Spiel- und Abenteuermaterialien. Hinzu kommt, dass im Seewald schon zahlreiche Tippies und liebevoll gebastelte Waldunterkünfte vorhanden sind, die zu Spiel und Phantasie auffordern.

Da verfliegt die Zeit …. und es regt zu eigener Kreativität an. Infolgedessen wurden diese bestehenden Naturbauten mal eben en miniature nachgebaut, um anschließend mit großem Stolz davor zu posieren.

Hatte ich schon erwähnt, dass der waldige Boden durchaus freizügig Erde an die Kinder verteilte und wir stark der medizinischen Erkenntnis, dass Kinder die viel im Freien und in nicht steriler Umgebung spielen, weniger Allergien entwickeln, zugearbeitet haben – das Vesper eingeschlossen – natur pur.

Auf dem Rückweg wurden die Kinder nicht nach Namen, sondern in Stückzahl erfasst, weil sie sich doch teilweise ziemlich ähnlich sahen.

Trotz des Versuches, die äußeren Klamotten bereits vor dem Kitaeingang abzulegen, gestaltete sich der Eingangsbereich durchaus Aquaplaning-gefährdet. Für den Essenswagen galt in der Kurve maximal 5 km/h. Über dem gesamten Mittagsessen lag ein torfiger Geruchspegel, der aber bereits nach zwei Wochen vollständig aus dem Haus verschwunden war.

Auf dem Beipackzettel für die Eltern war auf jeden Klamottenbeutel der Aufdruck: „Bitte separat waschen“ gedruckt, um das Übergreifen des moosig/erdigen Geruchs auf die restliche Maschinenladung zu verhindern.

Ihr Kinderlein waldigelt BW

Kinder spielen im Wald
Die Hütte im Mini-Format für Mäuse und Spinnen nachgebaut.Foto: SportNest
Erscheinung
Amtsblatt Stadt Korntal-Münchingen
Ausgabe 10/2026
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