„Unsere Appelle und Forderungen sind nun endlich in der Bundespolitik angekommen“ Mit diesen Worten reagieren die Oberbürgermeister entlang der Gäubahn auf die Zusage des Bundes, den Pfaffensteigtunnel in den Haushaltsentwurf für 2026 zu nehmen. Gleichzeitig fordern sie aber auch, dass es auch bis zur Inbetriebnahme des Tunnels eine durchgehende Anbindung der Gäubahn an den Hauptbahnhof geben muss. Eine solche ist bislang nicht vorgesehen.
Mit einer gemeinsamen Erklärung reagieren die Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz (Böblingen), Nico Reith (Herrenberg), Peter Rosenberger (Horb a. N.), Stephan Neher (Rottenburg), Bernd Häusler (Singen) und Michael Beck (Tuttlingen) auf die jüngsten Entwicklungen. Die Erklärung wörtlich:
„Die Zusage des Bundes zur Finanzierung des Pfaffensteigtunnels im Haushaltsentwurf 2026 ist ein starkes Signal und ein großer Schritt nach vorn. Dafür haben wir als Städte entlang der Gäubahn viele Jahre mit Nachdruck gekämpft. Unsere Appelle und Forderungen sind nun endlich in der Bundespolitik angekommen.
Gleichzeitig dürfen wir nicht übersehen: Die Kappung der Gäubahn in Stuttgart-Vaihingen bis zur Inbetriebnahme des Pfaffensteigtunnels – also voraussichtlich bis 2032 – würde unsere Städte, unsere Region und unser Land hart treffen. Eine Unterbrechung ohne verlässliche, attraktive Alternative schwächt den Schienenverkehr und belastet Fahrgäste, Wirtschaft und Kommunen gleichermaßen.
Darum fordern wir mit Nachdruck:
Wir begrüßen die Mittelbereitstellung als wichtiges Etappenziel. Jetzt kommt es darauf an, die Kontinuität der Gäubahn-Anbindung sicherzustellen und so die Leistungsfähigkeit des Schienenverkehrs zwischen Bodensee, Gäu und Stuttgart zu erhalten.“