Pfingstrosen sind für ihre schönen, üppigen Blüten bekannt. Aber manchmal kommt es vor, dass die Pflanzen nur wenige Blüten ausbilden oder gar nicht blühen. Was können die Gründe sein? Ein wichtiger Faktor für eine reiche Blüte ist der richtige Standort. Der Boden sollte tiefgründig, humusreich und nährstoffreich sein. Pfingstrosen mögen es außerdem warm und sonnig, vertragen aber keine durchgehend pralle Sonne. Steht die Pflanze zu schattig, kann das dazu führen, dass sie nur wenige oder keine Blüten zeigt. Ein Problem kann auch auftreten, wenn die Pfingstrose zu tief gepflanzt wurde. Beim Pflanzen dürfen die Austriebsknospen nur maximal einen Zentimeter hoch mit Erde bedeckt sein.
Dass eine Pfingstrose nicht blüht, kann auch daran liegen, dass sie noch sehr jung ist. Manche Pfingstrosen brauchen zwei bis drei Jahre, bis sie voll in Blüte stehen, denn die Pflanze muss sich erst noch entwickeln. Beim Kauf darauf achten, dass mindestens eine Austriebsknospe vorhanden ist.
Um eine reiche Blüte anzuregen, sollten Pfingstrosen im zeitigen Frühjahr, wenn sie austreiben, gedüngt werden. Dafür eignet sich am besten Komposterde oder ein anderer organischer Dünger wie Hornspäne oder Gesteinsmehl. Den Dünger vorsichtig und nicht zu tief in die Erde einarbeiten, damit die Wurzeln nicht verletzt werden.
Sommergrüne Gehölze: Im Mai entwickeln sich die Pflanzen extrem schnell. Das Gewebe des Austriebs ist jedoch noch sehr weich. Daher sollte die Verpflanzung sommergrüner Gehölze bis zum Herbst warten. Wer trotzdem eine Pflanze umsetzen muss, schneidet am besten die Neutriebe zurück. Bei immergrünen Gehölzen wie Rhododendren und Koniferen ist das nicht nötig.
Unkraut an der Wurzel bekämpfen: Auch Unkraut wie Ackerwinde und Zaunwinde sprießt jetzt reichlich. Wer möglichst wenig Arbeit mit dem Jäten haben möchte, kann Bodendecker pflanzen. Ein Sud aus Ackerschachteln hilft vorbeugend zur Stärkung von Pflanzen oder bei Schädlingsbefall, etwa durch Blattläuse oder Mehltau. (ndr.de/ratgeber/garten)
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