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Neue Rekordmarke

Pforzheim: Regenwald-Panorama bis jetzt 200.000 Besucher

Es kreucht und fleucht - aber nur auf Stoff. Der reicht bis an die Decke des Gasometers in Pforzheim und soll beeindruckende Eindrücke ermöglichen. Zehntausende Menschen haben die Schau schon besucht.
Das Regenwald-Panorama im Gasometer Pforzheim hat jetzt über 200.000 Besucher gezählt. (Archivbild)Foto: Uli Deck/dpa

Riesenameisen und Schildkröten, bunte Schmetterlinge und Vögel, Alligatoren und Affen: Gut 200.000 Menschen haben bereits das 360-Grad-Panorama «Amazonien – Faszination Regenwald» in Pforzheim besucht. Das teilte der Gasometer der Goldstadt mit.

Seit Dezember 2024 sind in dem zylindrischen Panorama Bergregenwälder und Flussniederungen, Lichtungen, Gewässer und Baumriesen im Maßstab eins zu eins dargestellt. Die Besucher können demnach dank Tag- und Nachtsimulation und atmosphärischer Geräuschkulisse in den Kreislauf des Ökosystems Regenwald eintauchen. Die Ausstellung umfasst auch eigen dafür erstellte Modelle und Präparate von Insekten.

Die «Amazonien»-Schau auf einer Bildfläche von etwa 3.500 Quadratmetern soll noch bis mindestens Ende des Jahres gezeigt werden.

Jahrelange Vorbereitung

Der Künstler Yadegar Asisi und sein Team erstellen seit 2003 verschiedene Motive, die in Rundgebäuden installiert werden. Zur Vorbereitung bereiste Asisi nach früheren Angaben viermal die Amazonasregion. Grundlage für die Schau in Pforzheim sind Zehntausende Fotos, Zeichnungen, Skizzen und Aquarell-Malerei. Am Computer wurden die Bildteile zusammengesetzt und auf die Stoffbahnen gedruckt. Der Umfang des Panoramas betrage etwa 111 Meter, die Höhe 32 Meter. Rund 4.000 Meter Garn seien dafür vernäht worden.

Yadegar Asisi ist für seine 360-Grad-Panoramen bekannt. (Archivbild).Foto: Jan Woitas/dpa

Der Gasometer in Pforzheim wurde nach aufwendiger Sanierung und Umbau Ende 2014 zum Panoramagebäude. Auf eine Schau über das antike Rom folgten Eindrücke des Great Barrier Reefs, das von einem Rundumblick auf die hellenistische Metropole Pergamon abgelöst wurde. Zusammen verzeichneten die Ausstellungen demnach bislang fast 1,5 Millionen Besucher.

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