
„Ave Elisabeth“ ist ein poetisch-musikalisches Requiem über Liebe, Verzicht, Glauben und innere Freiheit. Im Zentrum steht Elisabeth – jene Frau, die Karl Leisner liebte und die mit ihm den schweren Weg wählte, ihr Leben Gott zu widmen. Aus ihrer Perspektive entfaltet sich eine wahre Geschichte, die in das Herz der dunkelsten Zeit des 20. Jahrhunderts führt – und zugleich von unzerstörbarer Würde erzählt.
In der einzigen Rolle verkörpert die junge musikalische und schauspielerische Begabung des Musiktheaters Tatjana Worm, Franka Hellmann, diese Figur zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen Stimme und Stille. Wort, Musik und Raum verschmelzen zu einem Requiem für die Ungehörten, für die Verlorenen – und für jene, die selbst in Ketten Sieger blieben.
Begleitet wird die Aufführung vom Chor Cantiamo unter der Leitung von Leonard Diehm.
28. Februar 2026, 18:00 Uhr, Ferdinand-Schmid-Haus, Ketsch.
Ein Abend für Stimmen, Schatten und Klavier – und für die leise Kraft, die stärker ist als Gewalt.