Ein ereignisreiches Pokalfinalwochenende liegt hinter den weiblichen Jugendteams aus Flacht. Sowohl die U20 als auch die U18 hatten sich mit starken Leistungen für die Finalturniere qualifiziert – und sorgten dort noch einmal für viele emotionale Momente.
Die U20 startete am Samstag in Holzgerlingen unter schwierigen Voraussetzungen ins Turnier. Aufgrund mehrerer Ausfälle musste das Team kurzfristig mit Spielerinnen aus der U18 und U16 ergänzt werden. Trotzdem gelang mit zwei klaren 2:0-Siegen gegen Korb/Beinstein und Biberach der Einzug ins Halbfinale. Dort unterlag Flacht dem späteren Turniersieger Freudental mit 0:2. Im Spiel um Platz drei fehlten am Ende die letzten Kräfte, sodass gegen Korb/Beinstein eine knappe 1:2-Niederlage folgte. Damit belegte die U20 einen starken vierten Platz. Emotional wurde es zudem bei der Verabschiedung von Lisa Lettner und Lena Schwarz, die künftig nur noch im Damenbereich aufschlagen werden und Flacht verlassen.
Noch erfolgreicher verlief der Sonntag für die U18 in Tübingen. Das junge Team, das überwiegend aus U16-Spielerinnen bestand, gewann in der Gruppenphase gegen Metzingen (2:0) und Tübinger Modell (2:1), setzte sich im Halbfinale mit 2:0 gegen Bad Waldsee durch und zog damit verdient ins Finale ein. Dort lieferte sich Flacht mit Favorit Friedrichshafen ein hochklassiges und dramatisches Endspiel. Nach einem 25:18 im ersten Satz und einem 17:25 im zweiten fiel die Entscheidung im Tiebreak. Flacht lag dabei bereits mit 14:11 vorn, musste sich am Ende jedoch denkbar knapp mit 14:16 geschlagen geben. Trotz der Enttäuschung überwog schnell der Stolz über einen herausragenden zweiten Platz, mit dem vor dem Turnier kaum jemand gerechnet hatte.
Mit Platz vier für die U20 und Rang zwei für die U18 endete das Pokalfinalwochenende für Flacht mit starken Ergebnissen und viel Zuversicht für die kommende Saison.


