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Polizei veröffentlicht Bilanz

Brände und Angriffe auf Beamte: So verlief die Silvesternacht in der Region Der Jahreswechsel ist im Bereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe überwiegend...
Feuerwerk über Kleinstadt.
Für viele hat die Silvesternacht 2026 in der Region Karlsruhe ein jähes Ende genommen. Trotzdem zieht die Polizei insgesamt eine positive Bilanz. (Symbolbild)Foto: assalve/E+/GettyImages

Brände und Angriffe auf Beamte: So verlief die Silvesternacht in der Region

Der Jahreswechsel ist im Bereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe überwiegend ruhig verlaufen. Nach Angaben der Polizei blieb das Einsatzgeschehen trotz erhöhter Präsenz und zahlreicher Feiernder weitgehend unter Kontrolle.

Die Polizei habe nach eigenen Angaben um Mitternacht mit zusätzlichen Kräften eine starke Präsenz gezeigt. Im gesamten Zuständigkeitsbereich kam es jedoch zu mehreren kleineren Körperverletzungen und vereinzelten Fällen unsachgemäß gezündeten Feuerwerks.

Zwei Brände, Beamte attackiert

Auch die Feuerwehr war in der Silvesternacht mehrfach gefordert. Die Polizei registrierte zahlreiche kleinere Brände – etwa an Mülleimern, Containern oder Hecken. In Graben-Neudorf geriet zum Beispiel eine Garage in Brand, das Feuer griff auf ein angrenzendes Wohnhaus über. Eine Frau erlitt leichte Verbrennungen, das Gebäude ist derzeit unbewohnbar.

In Karlsbad-Langensteinbach brannte durch einen fehlgeleiteten Feuerwerkskörper eine Sitzgruppe auf einem Balkon. Der Schaden liegt hier bei etwa 10.000 Euro.

In Karlsruhe-Waldstadt wurde eine Polizeistreife aus einer Gruppe Jugendlicher heraus mit einer Rakete beschossen, ein Verdächtiger daraufhin vorläufig festgenommen. In Durlach sprengten Unbekannte einen Zigarettenautomaten, die Ermittlungen laufen. In Malsch gab es keine größeren Vorfälle.

„Unauffälliger Jahreswechsel“

Auch landesweit waren Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste in der Silvesternacht im Dauereinsatz. Nach Angaben des Innenministeriums gab es Hunderte Einsätze, darunter mehrere Brände mit insgesamt drei Toten in Bonndorf, Lenzkirch und Giengen.

Trotz einzelner Zwischenfälle zogen die Behörden insgesamt eine positive Bilanz. „Der Jahreswechsel verlief aus polizeilicher Sicht unauffällig“, erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Karlsruhe. (jay)

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Ausgabe 02/2026
von Redaktion NUSSBAUMRedaktion NUSSBAUM
02.01.2026
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