Mit sichtbar viel Motivation und einer großen Portion Neugier starteten 19 Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe 8 der Gemeinschaftsschule Schopfloch-Waldachtal in ihre diesjährige Praktikumswoche. Vom 17. bis 21. November 2025 erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, ganz unterschiedliche Berufsfelder kennenzulernen und erste konkrete Einblicke in die Arbeitswelt zu sammeln.
Bereits im Vorfeld hatten sich die Achtklässler intensiv mit ihren Interessen, Stärken und potenziellen Berufswünschen auseinandergesetzt. Entsprechend vielfältig fiel die Auswahl der Praktikumsplätze aus: Die Einsatzorte reichten vom traditionellen Handwerk über medizinische Berufe bis hin zu technischen Branchen. Vertreten waren unter anderem Bäckereien, Elektriker- und Landmaschinenbetriebe, Arztpraxen sowie Maler- und Lackierbetriebe.
Die Betriebe zeigten sich durchweg angetan vom Engagement der Jugendlichen. Viele schilderten, wie zuverlässig, freundlich und lernbereit sich die Praktikantinnen und Praktikanten präsentierten. Aufgaben wurden aufmerksam ausgeführt, Fragen gestellt und der Arbeitsalltag recht aktiv mitgestaltet.
Einige Schülerinnen und Schüler erhielten sogar die Gelegenheit, kleinere praktische Tätigkeiten selbstständig zu erproben: Teig formen in der Backstube, erste Erfahrungen im Umgang mit Werkstoffen im Malerhandwerk oder das Messen, Prüfen und Montieren einfacher Bauteile im technischen Bereich. In den Arztpraxen durften die Jugendlichen unter Anleitung bei organisatorischen Abläufen unterstützen und einen Blick hinter die Kulissen des medizinischen Alltags werfen.
Besonders erfreulich für die Schule sind die Angebote aus mehreren Betrieben für weitere Schnuppertage oder sogar Perspektiven für spätere Ausbildungsstellen.
Die Verantwortlichen lobten nicht nur die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler, sondern auch deren Auftreten im Alltag und die spürbare Neugier auf das Arbeitsleben.
„Solche Wochen sind für die Berufsorientierung unglaublich wertvoll“, betont die Klassenleitung. „Die Jugendlichen entwickeln ein besseres Gefühl dafür, welcher Beruf zu ihnen passen könnte – oder eben auch nicht. Gleichzeitig knüpfen sie echte Kontakte, die ihnen später Türen öffnen können.“
Am Ende der Woche kehrten alle 19 Schülerinnen und Schüler mit vielen Eindrücken, neuen Fähigkeiten und einem starken Selbstbewusstsein in die Schule zurück.