«nachtsam»

Projekt in BW inspiriert ESC Gewalt- und Rassismus-Hotline

Wenn gefeiert und Alkohol getrunken wird, sind Grenzüberschreitungen möglich, auch beim Eurovision Song Contest 2025. Der Gastgeber Basel setzt auf eine Idee aus Baden-Württemberg, um dann zu helfen.
Das Projekt „nachtsam“ in Baden-Württemberg inspirierte die Gewalt- und Rassismus-Hotline des ESC 2025 in Basel.
Das Projekt „nachtsam“ in Baden-Württemberg inspirierte die Gewalt- und Rassismus-Hotline des ESC 2025 in Basel.Foto: Georgios Kefalas/KEYSTONE/dpa

Nach Hoffnung der Veranstalter sollen die Partys rund um den Eurovision Song Contest (ESC) in Basel in zwei Wochen für alle friedlich ablaufen. Aber falls doch jemand angegriffen wird, gibt es rund um die Uhr Anlaufstellen mit professioneller Hilfe, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Sie hat sich vom Projekt «nachtsam» in Baden-Württemberg inspirieren lassen.

Fälle wie sexualisierte Gewalt, Queerfeindlichkeit, Rassismus oder Antisemitismus können bei einer 24-Stunden-Hotline gemeldet werden, wo sofort Hilfe organisiert wird, so die Stadtverwaltung. Zudem gebe es vier besondere Schutzzonen sowie mobile Teams, die jederzeit angesprochen werden können. Sie seien an ihren lilafarbenen Westen zu erkennen.

Helferinnen und Helfer unterstützten auch bei Kontakten zur Polizei und Justiz. «Niemand soll sich alleingelassen fühlen, wenn Grenzen überschritten werden», einte Regierungsrätin Stephanie Eymann.

Die Hotline ist über die Telefonnummer +41 58 105 17 17 oder per E-Mail über safer@eurovision-basel.ch zu erreichen.

Im Rahmen des Projekts «nachtsam» werden in Baden-Württemberg unter anderem Beschäftigte in der Gastronomie oder Nachtclubs und Festveranstalter geschult, um sicheres Feiern zu garantieren. Dazu gibt es Plakate und Handlungsleitfaden.

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