am 20. März 2026
Beginn 19 Uhr im Bürgerhaus Unterweissach
1. Der Vorstand Günter Wolf begrüßt die anwesenden Mitglieder und Bürgermeister Bogner, außerdem Herrn Adrian Klose vom Landwirtschaftsamt des Rems-Murr-Kreises und BOGL-Geschäftsführer
2. Es wird dem verstorbenen Mitglied Raphael Schuller gedacht.
3. Günter Wolf berichtet über das vergangene Jahr 2025
Im Einzelnen hat der Verein folgende Veranstaltungen durchgeführt oder aktiv mitgestaltet:
Die traditionelle Oktober-Kirbe fand 2025 erstmals im Gemeindehaus Wattenweiler statt.
Am Streuobstwiesentag der Gemeinde im Oktober hat der OGV durch verschiedene Aktivitäten mitgewirkt.
Für die OGV-Frauen fand das Kaffele in Däfern statt.
Die Spargelausfahrt ging im Mai 2025 nach Augsburg und Ulm.
Ein Höhepunkt war der Besuch der Landesgartenschau in Freudenstadt im Juli.
Auch fand wieder ein Baumschnittkurs im Frühjahr statt.
Der Bedrohung unserer Streuobstwiesen durch Mistelbefall wurde durch zwei Mistelbekämpfungstermine durch Mitglieder des OGV Rechnung getragen.
Umfangreiche Baumschnittmaßnahmen wurden wie in den Vorjahren auf gemeindeeigenen Streuobstwiesen vorgenommen.
Neu in den Verein eingetreten sind Frank Kübler, Sahra Mayer, Uli Mohl, Tobias Bunz Annette Wirth, Rita Riske, Helga Fischer
Ausblick auf das laufende Jahr:
Vom 25. bis 28. Mai ist ein Ausflug/Lehrfahrt zum Gardasee geplant.
Die Kirbe soll wieder rund um das Gemeindehaus Wattenweiler stattfinden.
Auch wird wieder ein Baumschnittkurs angeboten.
Ein Ausflug zur Landesgartenschau nach Ellwangen ist in Planung
4. Bericht des Schriftführers
Schriftführer Reinhard Knüdeler berichtete über den erhaltenen Zuschuss für die Geräte zur Mistelbeseitigung.
Die Geräte stehen neben anderen Geräten zur Ausleihe zum Baumschnitt und zur Mistelbeseitigung bei Wolfgang Mayer in Bruch zur Verfügung.
Ein ebenfalls beantragter Zuschuss für einen dringend benötigten Hochgrasmäher wurde nicht genehmigt, obwohl gerade die regelmäßige ein- bis zweimal notwendige Mahd die Verbuschung verhindert und zum Erhalt der Streuobstwiesen unerlässlich ist.
Der Mistelbefall unserer Streuobstwiesen hat bedrohliche Ausmaße angenommen. Es werden nicht nur die befallenen Bäume zerstört, sondern auch benachbarte Grundstücke in Mitleidenschaft gezogen. Angeregt wurden
konsequentere Maßnahmen u. a. durch das schwäbische Mostviertel e.V. und durch die Gemeinde.
5. Kassier Wilhelm König berichtet über den Kassenstand, das Vereinsvermögen und wie es angelegt ist.
Er dankt den Vereinsmitgliedern für den pünktlichen Eingang der Mitgliedsbeiträge; weitere Einnahmen wurden erzielt aus dem Schnittprogramm (Zuschuss Land und Gemeinde) und eine Spende der Fa. Heller, Obsthandlung in Hohnweiler.
6. Kassenprüfung und Entlastung:
Heinrich Sprenger und Walter Maier haben die Kasse geprüft und für ordnungsgemäß und übersichtlich geführt befunden. Heinrich Sprenger empfiehlt die Entlastung des Kassiers.
Bürgermeister Bogner stellt die Entlastung von Kassier und Vorstand zur Abstimmung; diese wurde von der Versammlung per Handzeichen einstimmig erteilt.
7. Grußwort des Bürgermeisters:
Herr Bogner würdigt das Engagement des OGV und wies auch auf eine Reihe von Aktivitäten der Gemeinde hin, u.a. die Baumschnittkurse, den Biodiversitätsspaziergang, den Streuobstwiesentag mit der Saftpresse. Thema war auch die Mistelbeseitigung. Er wies auf die durchgeführte Kartierung hin, die einen hohen Mistelbefall ergeben hätte. Die Gemeinde will diesem Befall durch Anschreiben, Aufrufe und gezielte Ansprache betroffener Eigentümer begegnen.
Angesprochen wurde auch das Förderprogramm „Baumschnitt auf Streuobstweisen“ durch das Land Baden-Württemberg und die Gemeinde. Seitens des Landes wird der Schnitt in der drei Jahre umfassenden Förderperiode einmal mit 18 € gefördert; der Betrag wird von der Gemeinde auf 20 € aufgestockt. Die Gemeinde übernimmt die Koordinierung des Programms. Anträge sind bis zum 15. Mai zu stellen. Einzelheiten sind im Nachrichtenblatt vom 19. März veröffentlicht.
8. Adrian Klose ging in seinem Vortrag auf eine Reihe von aktuellen Themen rund um die Streuobstwiese ein: Er wies auf die zunehmende Gefahr von invasiven Arten, wie dem Japankäfer und Wanzen hin. Die Larven des Japankäfers überdauern im Boden. Der Käfer frisst Blätter (Skelettfraß) Blüten und Früchte. Ein Befall ist dem Landratsamt zu melden. Japankäfer sind an dem metallisch grünen Kopf zu erkennen.
Ein weiteres Thema war die Fusion der Kreisverbände der Obst- und Gartenbauvereine Backnang und Waiblingen mit ihren 15 bzw. 42 Mitgliedsvereinen. Über die Kreisverbände sind die Mitglieder der Obst- und Gartenbauverbände auch in ihren Privatgärten unfallversichert.
Angesprochen wurde auch die geplante Gründung einer Erzeugergenossenschaft. Zur Interessenbekundung lag ein Fragebogen aus.
9. Wahlen
Karin Krieger wurde als weiteres Mitglied in den Beirat gewählt.
Reinhard Knüdeler Schriftführer: