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Pulsar 2026: Selbstbestimmtes Lernen an den Zinzendorfschulen – Vielfalt, Verantwortung, Zukunft

An den Zinzendorfschulen steht selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Lernen seit jeher im Mittelpunkt. Auch in diesem Schuljahr wurde das bewährte...
Die Schülerinnen und Schüler konnten zwischen verschiedenen Präsentationsformen wählen. So gab es nicht nur Plakate, Videos, Powerpoints und Podcasts, sondern auch interaktive Quiz wie hier das Spiel "Kahoot".
Die Schülerinnen und Schüler konnten zwischen verschiedenen Präsentationsformen wählen. So gab es nicht nur Plakate, Videos, Powerpoints und Podcasts, sondern auch interaktive Quiz wie hier das Spiel "Kahoot".Foto: Zinzendorfschulen

An den Zinzendorfschulen steht selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Lernen seit jeher im Mittelpunkt. Auch in diesem Schuljahr wurde das bewährte Lernkonzept „Pulsar“ erfolgreich an den beruflichen Gymnasien umgesetzt.
Zehn Tage lang setzten sich die Schüler*innen der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasien intensiv mit einem von vier übergeordneten Themen auseinander: „Demokratie braucht Religion!?“, „Verrückt – Normal“, „Mental Health!?“ und „Erinnerungskultur“. Die Fragestellungen und Präsentationsformen waren dabei so vielfältig wie die Perspektiven der Lernenden.
So untersuchte Jule, wie eine Demokratie mit dem Konflikt zwischen Religions- und Meinungsfreiheit umgeht, während Fritz in einem Podcast der Frage nachging, ob Religion den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt oder Konflikte schürt. Im Themenblock „Verrückt – Normal“ verfolgte Minou einen feministischen Ansatz und analysierte historische Hysterie-Konzepte in der Literatur. Janine und Michelle beleuchteten in einer Podiumsdiskussion, ob die mentale Gesundheit von Schüler*innen stärker durch Schule oder Social Media belastet wird.
Zum Thema „Erinnerungskultur“ erforschte Lena-Lisa, wie sich die Bedeutung von Auschwitz über die Generationen verändert hat, und Franziska erklärte in einem Video die transgenerationale Weitergabe von Traumata bei Holocaust-Überlebenden.
Das flexible Arbeiten kam bei den Schüler*innen gut an: „Dass ich mir die Zeit selbst einteilen und viel von zu Hause aus arbeiten konnte, war sehr entspannt“, so Janec. Beim Abschluss im Lernatelier präsentierten alle Gruppen ihre Ergebnisse – begleitet von alkoholfreiem Sekt und Orangensaft.
Auch für die Lehrkräfte ist „Pulsar“ eine Herausforderung, wie Stephanie Kleist betont: „Ein Pulsar ist für uns sehr vorbereitungsintensiv, da die Themen außerhalb des Lehrplans liegen.“ Dennoch steht das Kollegium voll hinter dem Konzept – denn es fördert nicht nur Fachwissen, sondern auch Kreativität, Eigenverantwortung und gesellschaftliches Bewusstsein.

Erscheinung
exklusiv online
von Zinzendorfschulen
10.03.2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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