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Bühne

Ralph Hönicke ist „Weislingen“ in Götz von Berlichingen bei den Burgfestspielen Jagsthausen

Laura Remmlers Jubiläumsinszenierung zu „Götz von Berlichingen“ im Sommer 2025 wird in überarbeiteter Fassung mit einigen neuen Gesichtern ab Juni...
Porträt
Ralph Hönicke ist „Weislingen" in „Götz von Berlichingen"Foto: BFS

Laura Remmlers Jubiläumsinszenierung zu „Götz von Berlichingen“ im Sommer 2025 wird in überarbeiteter Fassung mit einigen neuen Gesichtern ab Juni dieses Jahres im Burghof wiederaufgenommen. Weiterhin zu sehen in der Titelrolle ist Thomas Sarbacher als „Götz“ mit kraftvoller Bühnenpräsenz und emotionaler Tiefe. An seiner Seite in diesem Sommer jedoch ein neues Gesicht im Ensemble der Burgfestspiele Jagsthausen: Ralph Hönicke übernimmt sowohl die Rolle von Götz‘ Jugendfreund und Gegenspieler „Weislingen“ in „Götz von Berlichingen“ als auch die Rolle des „Maurice Messer“ in Eva Hosemanns Inszenierung „Der Hexer“ von Edgar Wallace.

Als politischer Gegenspieler und zugleich ambivalente Figur bringt er neue Facetten in das Spannungsfeld zwischen Freundschaft, Loyalität und Macht in Goethes „Götz von Berlichingen“. Die Begegnung zwischen Götz und Weislingen verspricht intensive und packende Theaterszenen vor der einzigartigen Kulisse der Götzenburg in Verbindung mit Stefanie Stuhldreiers aufwendig gestaltetem Bühnenbild.

Neben dem großen Klassiker sorgt ein weiterer Publikumsmagnet für Spannung: In Edgar Wallaces Kriminalklassiker „Der Hexer“ steht Ralph Hönicke als „Maurice Messer“ auf der Bühne. Der berühmte Stoff um geheimnisvolle Drohungen, raffinierte Intrigen und überraschende Wendungen verwandelt die Burg in einen atmosphärischen Schauplatz voller Nervenkitzel.

Ralph Hönicke freut sich auf die beiden Rollen im Burghof:„Was mich amWeislingen“ fasziniert und reizt, ist seine innere Zerrissenheit zwischen Freundschaft und der Verführung durch die Macht. Das zerreibt ihn letztlich und wahrscheinlich geht er auch daran zugrunde. „Maurice Messer“ im „Hexer“ ist eine Figur der Elite und der Macht, ein Manipulator, der seine Position skrupellos ausnutzt, um seine Machtposition weiter auszubauen. Ein Menschentyp, auf den ich mich „höllisch“ freue!“

Für Eva Hosemann, künstlerische Leiterin, ist Ralph Hönicke eine große Bereicherung für das Ensemble:„Es ist eine große Freude, Ralph Hönicke beim Entwickeln einer Figur zuzusehen. Präzise, mit viel Freude und Humor nähert er sich seinen Figuren und dehnt sich in ihnen aus, um sie möglichst dicht zu erzählen.“

Zur Person

Ralph Hönicke wurde in Dresden geboren und studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover Schauspiel. Während seiner Ausbildung war er bereits als Gast am Staatstheater Hannover engagiert. Sein erstes Theaterengagement führte ihn 1996 an das Stadttheater Heilbronn. Weitere Stationen waren die Württembergische Landesbühne Esslingen, das Stadttheater Gießen, Stuttgart und Karlsruhe. Einem breiten Publikum ist Ralph Hönicke auch aus zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen bekannt. So war er u. a. im „Tatort – Verblendung“, „Die Heiland – Wir sind Anwalt“, „Die Welt steht still“ und „No Dogs Allowed“ zu sehen.

Erscheinung
exklusiv online
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Orte
Jagsthausen
Kategorien
Bühne
Kultur
Theater, Kleinkunst & Comedy