Im Rahmen der verschiedenen Bausteine zur Präventionsarbeit an unserer Schule fand im März die Raucherprävention über einen interaktiven Videocall statt. Frau Dr. Claudia Bauer-Kemény von der Thoraxklinik Heidelberg leitete den Vortrag für die siebten Klassen. Sie erzählte uns von den Problemen, die man haben oder bekommen kann, wenn man raucht. Das wären unter anderem Lungenkrebs, COPD, Asthma und Abhängigkeit. Wir sahen uns gemeinsam den Mitschnitt einer echten Lungenspiegelung von einer Patientin der Thoraxklinik an, bei der man vermutete, dass sie einen bösartigen Tumor in einem Lungenflügel haben könnte. Dabei wurde uns genau erklärt und gezeigt, was man mit dem Bronchoskop sehen kann, wenn es in die Luftröhre eingeführt wird.
Wir machten auch einen Selbstversuch, bei dem wir schnell auf der Stelle joggen mussten, bis wir außer Atem waren, dann einen Strohhalm in den Mund nehmen, die Nase zuhalten und dann einatmen sollten. Der Versuch zeigte uns, wie eine Person, z.B. ein Raucher, atmet, wenn er nicht genügend Luft bekommt.
Ein weiteres Thema, das besprochen wurde, war der Konsum von Cannabis und seine möglichen gesundheitlichen und psychischen Folgen.
Am Ende konnten wir Frau Dr. Bauer-Kemény noch über den Chat viele Fragen stellen, die sie uns alle ausführlich beantwortete.
Es war eine sehr interessante und für manche auch sicher hilfreiche Veranstaltung. Ich würde die Prävention schon in der 6. Klasse machen, da leider viele junge Leute schon vor der 7. Klasse mit dem Rauchen anfangen.
(Laura, 7b)