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Treppensturz war tragisches Unglück

Reichenau: Tod von Rollstuhlfahrerin wohl keine Straftat

Auf dem Gelände einer Psychiatrie wird eine schwer verletzte Seniorin gefunden. Kurz darauf stirbt die Frau. Was die Ermittlungen ergeben haben.
Nach einem tödlichen Treppensturz in Reichenau schließen die Ermittler Fremdverschulden aus. (Symbolbild)Foto: Lino Mirgeler/dpa

Rund eine Woche nach dem tödlichen Treppensturz einer Rollstuhlfahrerin in Reichenau am Bodensee will die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen einstellen. Die bisherigen Ermittlungen hätten zu dem Ergebnis geführt, dass es sich bei dem Todesfall um ein tragisches Unglück handle. Hinweise auf eine Straftat lägen nicht vor, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung mit der Polizei. Ein Fremdverschulden werde ausgeschlossen, sagte ein Sprecher.

Gesuchte Zeugin gefunden

Die 76 Jahre alte Rollstuhlfahrerin war schwer verletzt am Fuß einer Treppe auf dem Gelände des Zentrums für Psychiatrie (ZfP) Reichenau gefunden worden. Sie starb wenig später im Krankenhaus. Die Polizei suchte zunächst besonders nach einer Zeugin, die die Verletzte zuerst entdeckt haben soll. Die gesuchte Zeugin sei inzwischen im Rahmen der Ermittlungen vernommen worden, hieß es. Laut dem Polizeisprecher handelte es sich sowohl bei ihr als auch bei der Verstorbenen um Patientinnen des ZfP.

Wie die Frau genau mit ihrem Rollstuhl die Treppe hinabgestürzt ist, ist seinen Angaben nach unklar. Sie habe sich oberhalb der Treppe aufgehalten und sei möglicherweise beim Rückwärtsfahren hinuntergestürzt, sagte der Sprecher.

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