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Positive Bilanz 2025

Reiss-Engelhorn-Museen: Ausstellungen 2026

Reiss-Engelhorn-Museen ziehen positive Bilanz und freuen sich auf ereignisreiches Ausstellungsjahr 2026
Besuchende testen das Modell eines Ketten-Ratschen-Getriebes
Besuchende testen das Modell eines Ketten-Ratschen-Getriebes. Diese und viele weitere Mitmach-Stationen zeigt ab Herbst die Schau Leonardo da Vinci. Erfindungen erleben.Foto: © Hochschule Bielefeld HSBI

Die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (rem) ziehen eine positive Bilanz für das vergangene Jahr. Auch 2025 konnten sie mit ihrem vielfältigen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm punkten und sich über insgesamt 252.229 Gäste freuen. Zum großen Erfolg trugen Publikumslieblinge wie die Schau „Essen und Trinken“ bei, die bis Juli zu einer Erlebnisreise durch Körper und Zeit einlud. Seit Herbst sorgt die Saurier-Ausstellung bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen für Begeisterung. Abgerundet wird der erfolgreiche Ausstellungsmix durch die Impressionismus-Schau „AUFGETAUCHT!“, die eindrucksvollen Namibia-Bilder der Fotografin Margaret Courtney-Clarke sowie faszinierende gläserne Tierskulpturen von Marta Klonowska. Diese Präsentationen bereichern auch in den kommenden Monaten das Programm.

Neben den Ausstellungen steigerten digitale Angebote und ein weitgefächertes Veranstaltungsprogramm die Attraktivität der rem. Neben beliebten Terminen wie der stets ausverkauften Kinder-Uni oder dem Sommerfest feierten im vergangenen Jahr neue Formate Premiere und werden wegen der großen Nachfrage auch 2026 angeboten. So geht die „Tafel der Nationen“ auf dem Toulonplatz am 9. Mai bereits in die zweite Runde – ein buntes Fest, das zu einem friedlichen Miteinander einlädt und die Vielfalt Mannheims nicht nur kulinarisch unterstreicht.

„Es ist keine leichte Zeit für Kultureinrichtungen“, betont rem-Generaldirektor Prof. Dr. Wilfried Rosendahl. „Auch wir sehen uns mit einschneidenden Sparzwängen konfrontiert. Das Bewahren der Kulturschätze für kommende Generationen, die Forschung und Vermittlung sind für uns Herzensangelegenheiten, die aber leider immer mehr zur Herausforderung werden. Das positive Besucher-Echo bestärkt uns darin, auch weiterhin ein attraktives und qualitätsvolles Programm auf die Beine zu stellen. Mein Dank geht an das unermüdliche Museumsteam, aber auch an unsere Stiftungen, Förderer und Sponsoren. Ohne diese wäre es nicht möglich, denn bereits seit vielen Jahren bestreiten die Reiss-Engelhorn-Museen ihre Sonderausstellungen ausschließlich durch Drittmittel. Unsere Präsentationen belasten somit den schwierigen städtischen Haushalt mit keinem Cent. Im Gegenteil: Die Ausstellungen locken Gäste nach Mannheim, die den Museumsbesuch häufig mit einem Stadtbummel, einem Café- oder Restaurantbesuch verbinden – davon profitieren die lokale Gastronomie und der Einzelhandel.“

Im Herbst 2026 öffnen gleich drei neue große Sonderausstellungen ihre Tore, die aktuell vorbereitet werden. Den Anfang macht ab 20. September „Schamanen Sibiriens – Zwischen den Welten“. Zahlreiche hochkarätige Exponate aus den reichen Sammlungen der Reiss-Engelhorn-Museen sowie interaktive Stationen zeigen, wie Schamaninnen und Schamanen als Mittler zwischen Mensch, Natur und Geisterwelt wirkten – und wie ihr Wissen, ihre Rituale und ihr Dienst an der Gemeinschaft bis heute nachhallen. Die Schau stellt die große Bandbreite schamanistischer Vorstellungen und Rollen vor, hinterfragt Klischees und beleuchtet moderne Entwicklungen.

Ab 11. Oktober folgt eine Ausstellung, die perfekt in die Erfinderstadt Mannheim passt. „Leonardo da Vinci – Erfindungen erleben“ lädt in die Werkstatt des genialen Ingenieurs ein. Die Besucherinnen und Besucher entdecken die Ideen des Meisters, die ihrer Zeit oft weit voraus waren. Leonardo da Vinci (1452 – 1519) war nicht nur ein berühmter Maler, sondern auch ein Universalgelehrter und visionärer Erfinder. Er experimentierte mit neuartigen Antrieben und entwickelte Maschinen für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete. Er entwarf Brücken sowie Fahrzeuge und ließ sich von der Natur zu ungewöhnlichen Flugobjekten inspirieren. Mehr als 30 interaktive Konstruktionen und Mitmach-Stationen sorgen für Bewegung. Durch Anfassen und Ausprobieren können Kinder und Erwachsene in die Welt von Leonardo eintauchen und seine Erfindungen hautnah erleben.

Mit „POLIZEIFOTOGRAFIE – Vor und hinter der Absperrung“ widmen sich die Reiss-Engelhorn-Museen ab 8. November einem wichtigen und hochaktuellen Thema. Die Schau gewährt einen Blick hinter die Kulissen und beleuchtet in Kooperation mit dem Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg die Vielschichtigkeit des polizeilichen Alltags aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie rückt den Menschen hinter der Uniform und die emotionale Bandbreite des Berufs in den Fokus. Die Aufnahmen wurden in vielen Fällen von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten selbst aufgenommen und gelangen in ihrer Authentizität und Unmittelbarkeit erstmals an die Öffentlichkeit.

Foto-Fans dürfen sich noch auf weitere spannende Positionen freuen. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr sind bereits ab 14. April die Gewinnerinnen und Gewinner des Leica Oskar Barnack Award (LOBA) für acht Wochen zu Gast in den rem-Stiftungsmuseen. Der LOBA zählt zu den international renommiertesten und hochdotiertesten Auszeichnungen im Bereich der Fotografie.

Auch für Freunde der Glaskunst wird es ab Herbst wieder eine neue Präsentation geben. Das Thema wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Hier laufen momentan Verhandlungen.

Neben den Sonderausstellungen bieten die Reiss-Engelhorn-Museen auch vielfältige Sammlungspräsentationen – von archäologischen Funden aus der Region übers Alte Ägypten bis zu „MusikWelten“.

www.rem-mannheim.de

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