
Karate-Verband setzt zum Jahresauftakt auf Verbindung von Tradition und modernen Trainingsansätzen
Mit einem starken Teilnehmerfeld ist das Trainer-Meeting des KVBW in Eppingen ins neue Jahr gestartet. Unter dem Motto „Traditionelles Karate trifft modernes Karate“ nutzten zahlreiche Trainerinnen und Trainer die Fortbildung, um ihr Wissen zu vertiefen und neue Impulse für die Vereinsarbeit mitzunehmen.
Im Mittelpunkt standen praxisorientierte Einheiten aus verschiedenen Bereichen des Karate. Vermittelt wurden unter anderem Goju-Ryu-Techniken mit Schwerpunkt auf effektiver Ausführung und Distanzgefühl, Selbstverteidigungsinhalte sowie mehrere Kumite-Trainingsformen. Auch die Kata-Arbeit spielte eine wichtige Rolle: Behandelt wurden unter anderem Chinte aus dem Shotokan-Stil sowie Itoso Ruhai Sandan aus dem Shito-Ryu.
Neben den technischen Inhalten griff die Veranstaltung auch pädagogische und gesellschaftlich relevante Themen auf. Workshops zum Gewaltschutz im Schulsport sowie zur Förderung von Kognition und Koordination im Kindertraining zeigten, dass moderne Trainerausbildung längst über reine Technikvermittlung hinausgeht.
Mit der großen Resonanz und der thematischen Bandbreite setzte das Meeting bereits früh im Jahr ein deutliches Zeichen für die Weiterentwicklung des Karate im Land.