Es hat wieder einmal nicht sollen sein. Nach 2015, 2023 und 2025 scheitert der SV Sülzbach auch im vierten Anlauf in Richtung Bezirksliga.
Es ist angerichtet auf dem Sportgelände am Weinsberger Stämmlesbrunnen wo sich der TSV Weinsberg als ein guter Gastgeber präsentiert. Rund 800 Zuschauer sind gekommen und erleben ein gutes und intensives Spiel beider Mannschaften, wobei der SV Sülzbach in den Anfangsminuten mehr Spielanteile hat. Eine gute Torchance ist jedoch nicht zu verzeichnen.
Schnelles Umschaltspiel
Nach rund 20 Minuten ist es ein ausgeglichenes Spiel. Das schnelle Umschaltspiel des SV Schluchtern sorgt immer wieder für Gefahr in der Sülzbacher Defensive und erfordert bei den Mannen um Kapitän Silas Birk erhöhte Aufmerksamkeit. Mit Michele Varello hat Schluchtern einen altbekannten Stürmerfuchs in seinen Reihen der jedoch beste Torchancen (4., 25. und 43. Min.) vergibt. Einzig Jannick Hahner sorgt in der 38. Minute für Gefahr vor dem Schluchtern-Tor doch Keeper Luis Mayor Fernandez kann klären.
Der Kampfgeist beim Team um Sülzbachs Trainer Mike Jung stimmt allemal, im Spiel nach vorne ist man eher harmlos. Zur Pause steht ein 0:0 auf der neuen Anzeigetafel am Stämmlesbrunnen, ein Ergebnis, mit dem der SV Sülzbach zufrieden sein darf.
Doppelschlag
Nach dem Seitenwechsel übernimmt der SV Schluchtern sofort die Spielkontrolle und hat beizeiten Erfolg. Durch einen Doppelschlag von Luca Janoschka (55. Min.) und Soner Bostan (56. Min.) geht der A1-Vizemeister mit 2:0 in Führung.
Danach kommt Schluchtern zu weiteren guten Tormöglichkeiten ohne jedoch endgültig das Spiel für sich entscheiden zu können. Letztendlich kann der SV Sülzbach dem Spiel keine entscheidende Wende mehr zu geben, sodass der SV Schluchtern nach Spielende als verdienter Sieger das gepflegte Rasenspielfeld verlassen kann.
Der A2-Vizemeister zeigt an diesem Abend eine engagierte Leistung, an die guten Spiele während der Saison kann man aber nicht anknüpfen. So weiß auch Sülzbachs Trainer Mike Jung, dass der Aufstieg nicht an diesem Abend verspielt wurde. Dennoch dürfen die Sulmtäler mit dem sportlichen Erfolg der Saison 2025/2026 zufrieden sein, wenngleich die Enttäuschung nach Spielende groß ist. (kre)