Um 11 Uhr traten wir zum ersten von 3 Spielen à 40 Minuten an. In der ersten Partie des Spieltages trafen wir auf die Gastgeberinnen der SF Eintracht Freiburg. Wie bei einem Duell der Zweitplatzierten zu erwarten, gestaltete sich die erste Halbzeit, doch wir erarbeiteten uns Stück für Stück einen Vorsprung. Besonders unsere Abwehr hielt im Verbund mit den Torhüterinnen stand. Auch unsere Außenspielerinnen glänzten mit zahlreichen Treffern. Beflügelt von der lautstarken Unterstützung unserer mitgereisten Fans spielten wir ein temporeiches Spiel, das in der zweiten Halbzeit noch einmal an Ballsicherheit und Härte zulegte. Die Gastgeberinnen mussten sich uns nach 40 Minuten mit 13:20 geschlagen geben. Nach einer fast 3-stündigen Pause hieß es für uns wieder hochfahren, wach werden und den nächsten Sieg holen. Uns erwarteten die Favoritinnen aus Konstanz. Doch so gut unser Angriffsspiel in der ersten Partie funktionierte, so schlecht lief es im zweiten Spiel. Zahllose Ballverluste ohne Bedrängnis führten zu Ballverlusten und zu vielen einfachen Toren der Gegnerinnen. Auch die gehaltenen Konter konnten dagegen nichts ausrichten. Ein deutliches 15:24 verbaute uns den Weg zum direkten Aufstieg. Das dritte Spiel folgte nur Minuten nach dem zweiten und unsere Energiereserven waren dementsprechend angeschlagen. Gegen den vermeintlich schwächsten Teilnehmer des Turniers, den TSV Handschuhsheim, taten wir uns von Minute zu Minute schwerer. Unser anfänglicher Vorsprung, den wir mit einem 6:8 in die Pause retteten, schmolz durch einen schlechten Start in Halbzeit 2. Der Ball wollte einfach nicht mehr in das gegnerische Tor. Unsere Kräfte schwanden und mit nur 10 Feldspielerinnen im Kader fehlten uns am Ende einfach die Kräfte. Sichtlich erschöpft beendeten wir mit der zweiten Niederlage (16:13) einen harten Turniertag. Doch das Glück war auf unserer Seite. Ein einziges Tor sicherte uns im Vergleich zu den anderen Mannschaften den zweiten Turnierplatz und damit eine zweite Chance.


