Notbremsung

Rheinfelden: Mann springt auf Zug und löst Notbremsung aus

Ein 53-Jähriger ist mit dem Zug unterwegs. Bei einem Stopp in Südbaden steigt er kurz aus, lässt sein Gepäck aber in der Bahn. Was folgt, ist eine lebensgefährliche Aktion.
Ein Mann springt in Rheinfelden auf einen anfahrenden Zug, weil er seinen Rucksack darin vergessen hat. Der Mann muss jetzt mit einem Bußgeld rechnen. (Symbolbild)
Ein Mann springt in Rheinfelden auf einen anfahrenden Zug, weil er seinen Rucksack darin vergessen hat. Der Mann muss jetzt mit einem Bußgeld rechnen. (Symbolbild)Foto: Sven Hoppe/dpa

Mit einem Sprung auf ein Trittbrett zwischen zwei Waggons hat ein Mann die Notbremsung eines abfahrenden Zuges verursacht. Der 53-Jährige hatte während eines Halts am Bahnhof Rheinfelden (Landkreis Lörrach) eine Zigarette geraucht und seinen Rucksack in der Regionalbahn gelassen, wie die Bundespolizei mitteilte.

Der Triebfahrzeugführer habe bei geringer Geschwindigkeit den Zug am Samstag sofort angehalten. Den Mann erwartet den Angaben nach jetzt ein Bußgeld wegen Verstößen gegen die Eisenbahnbetriebsordnung. Die mögliche Höhe war zunächst unklar.

Die Bundespolizei warnt ausdrücklich davor, auf anfahrende Züge zu springen. Das sei lebensgefährlich. Wer sein Gepäck im Zug vergesse, könne die Hotline der Bundespolizei unter 0800 6 888 000 anrufen.

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