Deutschlandweit so viele Teilnehmer wie noch nie – und am Hebel-Gymnasium ein Rekord an Preisträgern. Bei der 32. Ausgabe des „Känguru der Mathematik“ tüftelten über 920.000 Jugendliche in Deutschland an den Fragen des attraktiven Wettbewerbs – weltweit sind es sechs Millionen. Ursprünglich stammt der internationale Mathematik-Wettbewerb aus Australien – daher das Känguru als Maskottchen. Die ungewöhnlichen Mathe-Aufgaben erfordern logisches Denken, geschicktes Rechnen und kreative Lösungswege unter hohem Zeitdruck. Vom Hebel-Gymnasium durften 83 Schüler, nämlich nur die jeweils besten jeder Klasse, teilnehmen. Für die ausgewählten Hebelianer ist es also eine besondere Ehre, ihre Klasse bei diesem Mathewettbewerb vertreten zu dürfen. Ab Klasse 7 sind 30 ungewöhnliche Fragen in nur 75 Minuten zu lösen, 24 Aufgaben gibt es für Klassenstufe 5/6.
Nun konnte der stellvertretende Schulleiter Gundolf March zusammen mit Mathematiklehrer Florian Seitz und Elternvertreterin Elke Birkel, die gemeinsam den Wettbewerb organisiert hatten, 17 Preisträgern Urkunden und Preise – Strategie- und Logikspiele oder Bücher – überreichen. Mitgeholfen hat auch wieder Mareen Greiner aus dem Elternteam. Die Kosten für die Verpflegung während des Wettbewerbs und die Teilnahmegebühren hatten Freundeskreis und Elternbeirat übernommen.
Die meisten Preisträger sind Wiederholungstäter – sie hatten es auch in den letzten Jahren in die besten Prozentränge in Deutschland geschafft. Die Preise werden nicht nach absoluten Ergebnissen, sondern je nach Prozentrang in der jeweiligen Klassenstufe vergeben. Erste Preise erhalten Schüler, die zu den besten 0,85 Prozent in Deutschland gehören. Ein solch außergewöhnlich gutes Ergebnis schafften Ellen Wizenmann (7f), Paul Rademancher (6b), Ben Brylka (5b), Julian Fritsch (5a) und David Osberghaus (5e).
Paul bekam zunächst eine Extra-Urkunde dafür, dass er alle Aufgaben richtig gelöst hatte, was nur eine Promille der Teilnehmer seiner Stufe in Deutschland schaffte. Außerdem darf er nun auch stolz das begehrte Känguru-T-Shirt tragen, eine Sonderauszeichnung, die pro Schule nur einmal für den „größten Känguru-Sprung“ vergeben wird: die längste Kette richtig gelöster Aufgaben in Folge.
Einen zweiten Preis (beste 1,7 Prozent in Deutschland) erreichten Torben Trapp (10a), Katherina Osberghaus (9c), Winnie Huang (9a), Elsa Gundt (5b) und Sophia Tourgaidis (5d). Mit einem dritten Preis gehören zu den besten 2,5 Prozent Oliver Polaschek (8c), Daniel Zhang (8a) Annika Volkmar (7e), Mina Marashi Shoushtari (6c), Nelio Möske (6e), Maximilian Süssenbach (6b) und Mia Krämer (5d).
Birgit Schillinger


