Es stand auf Messers Schneide, ob das Vehikel des Schachclubs – verglichen wurde es mit dem TV-bekannten „feuerroten Spielmobil“ – beim Umzug durch Liedolsheim überhaupt mitfahren konnte, denn die sichere Befestigung der acht „Paradefiguren“ auf dem Dach des T3-Busses war erst einen Tag zuvor durch Magnete gelungen, die auf der Unterseite der Figuren fixiert wurden.
So reihte man sich als Zugnummer 39 vor dem Carnevalsclub ein, welcher einen kräftigen Party-Sound erschallen ließ, der durch die hochgestellte Heckklappe auch unseren Chauffeur erreichte. Dadurch angeregt betätigte dieser im Rhythmus von „Let’s go“ bzw. „Hold tight“ hier und da das kräftige Signalhorn des Transporters – unter lebhafter Resonanz seitens der zahlreichen Schaulustigen.
Am Zielort angekommen wurde auf reservierter Fläche hinter dem Sportplatz das großformatige, mobile Schachbrett aufgebaut, welches im gepflegten Rasen satt zu liegen kam. Die zweimal sechzehn Figuren waren rasch aufgestellt und für Spielfreudige aller Altersstufen freigegeben. Beratend und korrigierend zur Stelle waren unser Trainer sowie der ehemalige Jugendspieler Torsten Gamer, der langjährig in der zweiten und auch eine Saison in der ersten Schachbundesliga gespielt hatte, und nach wie vor den Club unterstützt.


