
Am vergangenen Wochenende reisten die Sportakrobaten der SKG Erbstetten nach Mergelstetten, wo gleich drei Wettkämpfe parallel ausgetragen wurden. Die Württembergische Meisterschaft, der Herbstpokal und die KFL-Nachwuchsmannschaftsmeisterschaften.
Die Sportakrobaten der SKG überzeugten auf ganzer Linie: Mit beeindruckenden Leistungen, großer Präzision, spürbarem Teamgeist und mentaler Stärke erturnten sie insgesamt 18 Medaillen und kehrten stolz nach Hause zurück.
Romy Höfgen und Sara Hitzel eröffneten den Wettkampftag mit der Baden-Württembergischen Meisterschaft in der Meisterklasse. Das Duo musste gleich dreimal über den Tag verteilt antreten. Trotz der körperlichen und mentalen Herausforderung präsentierten beide jeweils ausdrucksstarke und technisch anspruchsvolle Choreografien, die das Publikum wie auch die Kampfrichter gleichermaßen begeisterten. Mit herausragenden 27,1 Punkten für ihre Balance-Übung stellten sie ihre persönliche Bestleistung auf. In sämtlichen drei Disziplinen Balance, Tempo und Mehrkampf sicherten sie sich überzeugend die Goldmedaille und dürfen sich nun dreifache Baden-Württembergische Meisterinnen nennen.
Der folgende Herbstpokal bot für die Einheiten die Gelegenheit, neue Elemente und Choreografien auszuprobieren und zu testen. Der Herbstpokal bietet ein besonderes Format: Hier starten alle Formationen – unabhängig von Altersklasse oder Wettkampfkategorie – direkt gegeneinander. Das Trio Irina Ebinger, Madlen Jerela und Lea Viehmann zeigte eine sehr harmonische und sauber ausgeführte Übung. Für ihre starke Leistung wurden sie mit 26,5 Punkten bewertet und holten sich damit die Silbermedaille. Dicht dahinter folgten Samira Reinert und Eileen Fritz, die eigentlich noch der Kategorie Schüler angehören. Die beiden präsentierten erstmals ihre neue Choreografie. Mit 26,0 Punkten und beeindruckender Präzision sicherten sie sich den dritten Platz im Herbstpokal und Bronze. Auch Finn Pedrich und Louisa Dostal feierten Premiere. Zum ersten Mal starteten die beiden in der Leistungsklasse. Beide meisterten ihren Auftritt fehlerfrei und zeigten sauber ausgeführte Elemente. Sie erreichten einen respektablen 16. Platz. Nach langer Verletzungspause startete das Paar Sandro Reinert und Dina Reize erstmals wieder. Leider verloren die beiden durch ein missglücktes Element wertvolle Punkte und landeten mit 22,07 Punkten auf Platz 17.
Am Nachmittag folgte der KFL-Nachwuchsmannschaftspokal, bei dem die SKG Erbstetten gleich drei Formationen ins Rennen schickte – und erneut starke Leistungen zeigte. Üblicherweise gehen im Nachwuchsbereich vier Einheiten an den Start, wobei die niedrigste Wertung gestrichen wird. Da die SKG derzeit jedoch nur drei Formationen in dieser Kategorie stellt, durfte sich keine der Übungen größere Fehler erlauben. Trotz dieser erschwerten Ausgangslage präsentierten sich alle Starterinnen hochkonzentriert und zuverlässig. Am Ende verpasste die SKG nur knapp den ersten Platz und musste sich der Mannschaft aus Grafenau knapp geschlagen geben. Paraskevi Tsifoutis und Emilia Miller lieferten mit 24,84 Punkten eine sehr souveräne Übung ab und sammelten damit die meisten Punkte für die Mannschaftswertung. Das Paar erreichte zudem die Tageshöchstwertung im KFL-Nachwuchsbereich. Nathalie Stini und Anna Viehmann steigerten sich sichtbar und erreichten mit 23,03 Punkten ihre persönliche Bestleistung. Das neu zusammengestellte Trio Anna Carosella, Viktoria Survilo und Greta Weiß – mit Greta als jüngster SKG-Starterin – meisterte seinen ersten gemeinsamen Auftritt nach nur 5 Wochen Trainingszeit mit 20,65 Punkten und hinterließ einen durchweg starken Eindruck.
Mit insgesamt 18 gewonnenen Medaillen trat die SKG Erbstetten glücklich, stolz und voller Vorfreude auf den nächsten Wettkampf in Dresden in zwei Wochen die Heimreise an.


