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Rückblick April 2026

Die Theatersaison 2025 fand dieses Mal einen späten Abschluss – die Vorstellungen mussten krankheitsbedingt von November auf April verschoben...
Foto: Larissa Eisele

Die Theatersaison 2025 fand dieses Mal einen späten Abschluss – die Vorstellungen mussten krankheitsbedingt von November auf April verschoben werden – jedoch wieder zu Hause im neuen Sportheim der Sportfreunde. Aufgeführt wurde die Komödie „Kaviar trifft Currywurst“ von Winnie Abel, ein Stück über Schein und Sein in der Welt der (vermeintlichen) Edelgastronomie. Im Mittelpunkt stand Erna Wutschke (Sandra Schenk), Besitzerin einer heruntergekommenen Eckkneipe. Nur wenige Stammgäste verirrten sich zu ihr, nur die alleinerziehende Sandy Stutzke (Sabine Englert), der Witze erzählende Uwe (Andreas Lang) und der schweigsame Heini (Matthias Rittenauer; in der Premiere gespielt vom ersten Vorstand Steffi Keck). Doch als sich Ernas Cousin Harry von Anhalt (Andreas Withopf) mit seiner Puppe Heike (Silke Birn) ankündigte, war die Panik groß. Erna hatte ihm vor Jahren erzählt, dass sie ein Edelrestaurant führe, damit er ihr Geld für den Laden lieh. Kurzerhand beschlossen Ernas Lebensgefährte Blümchen (Tom Hommelsheim) und Sandy die Kneipe zum Schein in ein Edelrestaurant zu verwandeln. Während Erna und ihre beiden Gehilfen versuchten, das Trugbild zu wahren, wurde Bürgermeister Dieter Döge (Thomas Hafner) von Blümchen abgefüllt und musste von seiner modebesessen Frau (Anna Herrmann) nach Hause geleitet werden, der Nachbargastronom Wolfi (Nick Schambach) versuchte mit allen Mitteln die Kneipe zu sabotieren und als könnte die Misere nicht schon groß genug sein, kündigte sich auch noch die Restaurantkritikerin Frau von der Steppke (Kathleen Hafner) an.

Die Theatergruppe, auch D’Anstalt genannt, durfte unter der Regie von Regina Schambach alle fünf Vorstellungen (am 11., 12., 17., 18. und 19. April) vor ausverkauftem Haus spielen.

An allen Abenden standen Iris Stadtmüller (Souffleuse), Alkea Martin (Maske) Daniela Lotz (Frisuren) und Antonia Gurt (Regie-Assitenz) mit Rat und Tat parat. Für Bühnenbild und Special Effects waren Ines Heberle, Marcel Schäfer und Andreas Erlewein, für Licht und Technik die Firma Moonlight zuständig.

Hiermit geht ein riesiger Dank an alle Helfer vor und hinter den Kulissen und an das fantastische Publikum, mit dem das Spielen noch mehr Spaß gemacht hat.

Auch wenn im Außenbereich des neuen Sportheims noch einige Arbeiten anstehen, ist mit dieser Theatersaison ein wichtiger Schritt zurück zur Normalität gelungen. Die Vorfreude auf die kommenden Aufführungen ist bereits groß: Neue Spieltermine mit einem neuen Stück sind für den Herbst geplant (30. und 31. Oktober, 1., 6. und 7. November 2026).

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Ausgabe 18/2026
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Theater, Kleinkunst & Comedy