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Rückblick auf den Salbungsgottesdienst 2026

Am 26.3.2026 war es wieder so weit. Die caritativen Dienste Erlenbach und Binswangen haben erneut einen ungewöhnlichen Gottesdienst im Berthold-Bühl-Heim...
Foto: Caritative Dienste

Am 26.3.2026 war es wieder so weit.

Die caritativen Dienste Erlenbach und Binswangen haben erneut einen ungewöhnlichen Gottesdienst im Berthold-Bühl-Heim organisiert, einen Salbungsgottesdienst, landläufig auch Krankengottesdienst genannt.

41 Personen fühlten sich von der Einladung angesprochen und wurden von den Organisatorinnen freudig begrüßt.

Darunter war auch eine Gruppe vom ortsansässigen Pflegeheim St. Urban. Die Pflegeheimleiterin, Frau Böhringer, hatte den Transport von der Talstraße in das Pfarrheim organisiert.

Auch ein kleiner Fahrdienst für Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, wurde von den caritativen Diensten angeboten und genutzt.

Pünktlich zum Beginn des Gottesdienstes kam die Sonne heraus und brachte zusätzliches Licht in den Tag und den Gottesdienst.

Etwas Besonderes ist dieser Gottesdienst deshalb, weil Gott sich jedem Einzelnen persönlich im Sakrament der Krankensalbung zuwendet und ihn berühren möchte.

Eine liebevolle Berührung ist für jeden Menschen, egal ob jung oder alt, gesund oder krank, etwas Besonderes. Dabei kommt es nicht auf den aktiven Akt der Berührung durch Jesus an, sondern auf den Glauben desjenigen, der sich berühren lässt.

Der Glaube kann keine Krankheiten erklären und die Salbung ist keine Wundermedizin. Aber: Sie schenkt Nähe, Hilfe und Beistand und damit im besten Fall Heilung. Sie vermag es, Kranke aufzurichten. Aber nicht nur für kranke Menschen ist die Salbung heilsam; jeder kann aus der heilsamen Kraft Trost und Stärke erfahren.

Die Kraft des Glaubens setzt dem Zweifel, der Angst und dem Nichtverstehen angesichts einer Krankheit geistiger, seelischer oder körperlicher Art ein Hoffnungszeichen entgegen.

Nicht umsonst zählt die Krankensalbung zu den Sakramenten (Heilszeichen) der katholischen Kirche. Die Salbung kann als Sakrament des Lebens verstanden werden.

Im Anschluss an den Gottesdienst war der Kaffeetisch für alle Besucher noch reichlich gedeckt.

Bei einem herrlichen Kuchenbuffet war genügend Raum für einander zugewandte Gespräche. Die Kuchenbäckerinnen wurden hochgelobt und so konnte der Nachmittag sowohl nach einer spirituellen als auch körperlichen Stärkung gut angeschlossen werden.

Wir wünschen allen Teilnehmern, dass sie die intensiven Gedanken und Berührungen dieses Tages mit in den Alltag nehmen und lange davon zehren können.

Ein herzliches Dankeschön an all diejenigen, die durch ihr Mitgestalten und -helfen zum Gelingen des Tages beigetragen haben.

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Ausgabe 14/2026
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