Die Weil der Städter Frauenwochen 2026 haben in ihrem Jubiläumsjahr eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig, vielseitig und wichtig das Thema Frauen in unserer Gesellschaft ist. Bereits zum 30. Mal brachten die Frauenwochen Menschen zusammen, schufen Räume für Austausch, Kultur, Begegnung und Diskussion – und stießen auch in diesem Jahr wieder auf große Begeisterung. Grundlage des Jubiläumsprogramms war unter anderem der Festabend im Klösterle mit der Ausstellung „Faces of Moms“ sowie zahlreichen Begleitveranstaltungen.
Begeisterung für Ausstellung
Besonders die Ausstellung „Faces of Moms“ im Klösterle hinterließ bei den Besuchern bleibenden Eindruck. Das Interesse war während der gesamten Woche groß: Viele Gäste nahmen sich Zeit, betrachteten die Ausstellung aufmerksam, kamen ins Gespräch und zeigten sich beeindruckt von den porträtierten Geschichten und Themen. Die Organisatorinnen blicken mit großer Freude auf die Resonanz zurück.
Ein besonderer Dank der Organisatorinnen gilt der Stadt Weil der Stadt, die das Klösterle für die Jubiläumswoche zur Verfügung stellte. Dadurch konnte ein abwechslungsreicher und stimmungsvoller Veranstaltungsort entstehen, der mit zahlreichen Programmpunkten gefüllt wurde und vielen Besuchern eine heimatverbundene und inspirierende Zeit ermöglichte.
Gemeinschaft, Austausch, Begegnungen
Die Frauenwochen lebten auch 2026 wieder von ihrem vielfältigen Programm und dem großen Miteinander. Das gemeinsame Erzählfrühstück rund um das Thema Muttersein wurde zu einem Ort persönlicher Erinnerungen und intensiver Gespräche. Ebenso erfreute sich die Führung zu den Frauengeschichten großer Beliebtheit und war hervorragend besucht.
Großes Interesse zeigte sich auch bei der Exkursion des Heimatvereins nach Stuttgart: Die Fahrt war innerhalb kürzester Zeit ausgebucht – ein weiterer Beleg dafür, wie sehr die Frauenwochen die Menschen in der Region bewegen und begeistern. Und auch die Diskussion mit der Bundestagsabgeordneten Saskia Esken wurde sehr gut angenommen.
Ein besonderer Auftakt gelang bereits im Januar mit dem Konzert des Boulanger-Trios im Klösterle. Dieses musikalische Highlight wurde von den Besuchern ausgesprochen positiv aufgenommen und setzte schon früh einen besonderen Akzent im Jubiläumsjahr.
Zusammenarbeit, die trägt
Auch hinter den Kulissen zeigte sich erneut, was die Frauenwochen seit vielen Jahren auszeichnet: eine außergewöhnlich gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Trotz der organisatorischen Herausforderungen rund um das umfangreiche Jubiläumsprogramm verlief die Abstimmung zwischen Organisatorinnen, Veranstaltern, Künstlern sowie allen Mitwirkenden hervorragend.
Die Verantwortlichen betonen, dass die Frauenwochen nur durch dieses starke Netzwerk möglich sind. Ein großer Dank gilt deshalb allen Helfern, Unterstützenden sowie den Sponsoren. Jede und jeder bringe sich nach den eigenen Möglichkeiten ein – und genau dieses gemeinsame Engagement mache die Frauenwochen jedes Jahr aufs Neue zu etwas Besonderem.
Blick nach vorn
Nach den erfolgreichen Frauenwochen 2026 laufen bereits erste Überlegungen für das kommende Jahr. Sicher ist schon jetzt: Es soll wieder einen Beitrag der Manufaktur mit Jazz und Swing geben. Auch der Heimatverein möchte sich erneut mit einem Programmpunkt rund um die aktuelle Ausstellung beteiligen.
Darüber hinaus entstehen bereits neue Ideen – unter anderem könnte künftig das Thema Gesundheit stärker in den Fokus rücken. Die Planungen befinden sich allerdings noch in der Entwicklungsphase.
Wichtig ist den Organisatorinnen vor allem eines: Die Frauenwochen sollen weiterhin offen für neue Ideen und Mitwirkende bleiben. Wer selbst eine Veranstaltung anbieten, einen besonderen Beitrag einbringen oder kreative Vorschläge machen möchte, ist herzlich eingeladen, sich einzubringen. Ansprechpartnerin hierfür ist Elisabeth Engesser vom Kulturverein Manufaktur. Erreichbar ist sie per E-Mail unter der Adresse manufakturwds@online.de.
