
Während eines Raubzuges oder einer Schlacht nutzten Wikinger verschiedene Schlachtrufe, um sich Mut zu machen und auf den Kampf einzustimmen. Beispiele sind Ausrufen zu „Odin gehört ihr alle!“ zu Ehren des Göttervaters Odin oder auch „Tyr!“, um die Unterstützung des Kriegsgottes einzufordern. Auch wurden die Namen der Anführer gerufen oder in Hymnen zum Besten gegeben. Da uns Katzbachbuwa-Wikinger allerdings „Geh ma mal rüber, geh mal rüber, geh mal rüber zum Schmitt seiner Frau […]“ dann doch etwas zu wenig furchteinflößend war, haben wir uns mit Donnergegroll und Wikinger-Hymnen in die Raubzüge nach Rohrbach, Östringen, Odenheim und Ubstadt begeben. Nach erfolgreichem ersten Umzug in Rohrbach war der volle Fokus auf das Faschingswochenende ausgerichtet. Start war am Faschingssamstag mit dem Rathaussturm in Odenheim. Genau wie die alten Wikinger, die schon große Strategen der Kriegsführung waren, haben auch wir uns einer List bedient und einen aus unserer Wikingerhorde oben ans Rathaus-Fenster gestellt. Das ganze „Verteidigen“ war also eine Schmierenkomödie, sodass mit Unterstützung einer Katzbachbuwa-Wikinger die beiden Hausherren schnell in Haft genommen werden und das Rathaus übernommen werden konnte. Allerdings war durch die Wikinger-Kluft wohl nur an der Brille Ortsvorsteher von Bürgermeister unterscheidbar, munkelt man – egal, beide erfolgreich als Geiseln genommen und los ging es. Im Umzug in Östringen war mit etwas durchwachsenem Wetter dann doch eine erfolgreiche Schlacht möglich. Unterstützt von den Stämmen des PBO und der OKG, war die Übernahme der Nebensiedlung von Odins' Heim reine Formsache. Großes Dankeschön an alle Beteiligten und natürlich vor allem alle Besucher für das tolle Gelage. Sonntags ging es nach kurzer Ruhephase zur Siegesfeier vor in’d Halla, welche an diesem Abend eher Wal'halla glich! Nachdem auch die OKG in diesem Jahr mit dem Motto rund um Skandinavien den perfekten Rahmen für uns Wikinger bot, konnten wir hier feiern wie die Götter. Am Montag waren wieder einmal typische Wikinger-Eigenschaften gefordert – nämlich das Standhalten bei Wind, Wetter und sogar Hagel. Dem wurde sich mit mächtigen „Skål“ rufen erfolgreich entgegengestellt und es wurde ein epischer Schlachtzug durch die Odama Straßen. Ein Danke an die OKG und alle Einsatzkräfte, wie auch die Bewirtung des Narrendorfs durch Musikverein und katholischer Kirchenchor für den genialen Rahmen und einen riesen Respekt an alle Besucher, die trotz Regen und Hagel die Straßen gut gefüllt haben und eine unglaubliche Stimmung ermöglicht haben. Was sollen wir sagen – des isch halt Odna! Abschluss war dann Dienstag mit dem finalen Zug durch Ubstadt. Hier war zwar außer Esel keine wirkliche Beute zu holen, aber bei Sonne und guter Laune konnte man hier den perfekten Abschluss der Raubzüge feiern. So eine erfolgreiche Kampagne will natürlich auch begossen werden, was direkt mit 60 Gläsern Ambrosia in der Feuerwehr-Bar eröffnet wurde. Auch beim Abbau des Streitwagens am Mittwoch konnte man trotz aller Strapazen schnell und erfolgreich vorankommen, da hier auch viele einfach mit dabei waren – danke für das top Zusammenhalten hier und da sein, sodass man schon am frühen Mittag verdient auf sein Lager zum Ausruhen umziehen konnte.
Wir bedanken und bei allen Unterstützern für die tolle Kampagne und wollen auch einige nochmals namentlich erwähnen:
Alles in allem bleibt zu sagen, dass es wieder mal eine wunderschöne Kampagne war, die euch hoffentlich annähernd so viel Spaß gemacht hat wie uns. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und verleiben freundlichst mit einem dreifach donnernden: Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit.
Eure Katzbachbuwa