Trotz einer Wetterprognose, die eher nach Couch und Tee klang, standen zwölf unerschrockene Wanderer des schwäbischen Albvereins Neuenstadt pünktlich um 13.00 Uhr am Startpunkt in Neuenstadt. In Fahrgemeinschaften ging es nach Finsterrot, wo die Wanderer vor der Wanderung die Regenkleidung noch lässig zurechtzupften – bis nach zehn Minuten der erste Schauer zeigte, wer hier das Sagen hatte. Zum Glück bot die Finsterroter Mühle ein trockenes Plätzchen.
Kaum war der Regen durch, verwandelte sich das Wetter in einen echten Teamplayer, so konnte die Wanderung frohen Mutes fortgesetzt werden. Der Rastplatz war eine kleine Hütte, wo die Gruppe gerade so Platz fand, um sich kurz aufzuwärmen. Bald konnten alle weiterwandern, beinahe wären sie an der Orchideenwiese vorbeigeschlendert, da sie sich rege unterhielten. Gut, dass die Wanderführerin Margarete über eingebaute Natur-Radar-Sensoren verfügte und die Gruppe auf die tolle Botanik hinwies.
Zum Schluss gabs noch einige Infos zur Herkunft des Namens „Finsterrot“.
Der wohlverdiente Abschluss fand in einem Gasthof in Finsterrot statt und bei bester Laune war der Regenguss von unterwegs schnell vergessen.
Alle waren sich einig, dass es ein schöner, gelungener Wandertag war.


