
Etwas schwierig waren die Vorzeichen für die diesjährige Teilnahme der Bachenauer Musiker am Faschingsumzug. Drei Musiker in Antholz beim Biathlon, einer in Australien und dann auch noch die Krankheitswelle. Der Wettergott hatte zudem Regen und Schnee angekündigt, und wir mussten mit dem ersten Umzug im Königskostüm ohne Kaiserwetter rechnen. Dennoch starteten wir frohen Mutes bei Bethmanns im Hof und gingen schnell zu „guter Laune“ über. Beim Kleintierzüchterheim ging es dann so weiter, zwischendrin ließen wir uns noch schminken, aßen leckere Schnitzel und ließen bei guter Musik die Stimmung weiter steigen. Plötzlich zeigte sich dann auch die Sonne, und im Wetterbericht war der Regen verschwunden. Zu Fuß machten wir uns daher auf den Weg Richtung Gundelsheim. Beim Hänger angekommen, bereiteten wir unsere Instrumente und den Bollerwagen mit Süßis vor, den wir zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal dabei hatten.
Nachdem wir an unserer Startnummer trotz der vielen um uns herumstehenden Wagen mit Lautsprechern ebenfalls ein, zwei Titel anstimmen konnten, ging es bei Sonnenschein los. Zwar regnete es den Tag über immer mal wieder kurz, und der Zug zog sich in die Länge, dennoch verloren wir nie die gute Laune und hatten viel Spaß. Zurück am Hänger fing es allerdings an zu regnen, sodass sich die Gruppe recht schnell aufteilte. Während sich die meisten schon auf den Weg ins Kreuz machten, ging es für einen kleinen Teil der Gruppe noch zum Wengertshäusle von Heike und Uwe. Gerade dort angekommen, regnete es direkt noch mal richtig los, doch nach einem kleinen Umtrunk bei Kerzenschein konnte auch der Teil der Gruppe trockenen Fußes Bachenau und unser Nachprobenlokal erreichen. Vielen Dank an Eberhard und Philipp fürs Transportieren des Hängers, Edeka Fohs, dass wir ihn wieder abstellen durften, der Metzgerei Beißwenger für die leckeren Schnitzel, Susi und Katharina für den Schnitzelexpress, dem Kleintierzuchtverein für die exzellente Beherbergung und Bewirtung, Harald für die Spende der Berliner, Julia, Claudia und Sonja fürs Schminken, allen Fahrern, unserer Fußgruppe und den Süßigkeitenspendern, dem „Täfelesbub“ Jonas, Heike und Uwe für den Stopp im Wengert und natürlich unserem Stammlokal, dem Gasthaus zum Kreuz, für den gelungenen Abschluss. Vielen Dank auch an die Musiker für die große Bereitschaft, wir waren über 30 Mann, und die Kostüme wurden sogar fast knapp.
Trotz schwieriger Vorzeichen war der Faschingsdienstag daher mal wieder grandios, und wir hatten immer „gute Laune“.