
Traditionell begann die Hauptfasnet am Donnerstagmorgen mit der Befreiung der Kinder in der Schule und im Kindergarten. Am Abend folgte der erste offizielle Akt: Bei der Amtsenthebung forderten die Narren den Rathausschlüssel von Bürgermeister Thomas Noé ein. Beim anschließenden Bürgerball der Starzacher Zünfte führte Tobi Mulks mit viel Witz durch das bunte Programm. Die Bühne bebte beim Maskentanz der Moofanger sowie den Auftritten der kleinen Tanzgarde der NZ Felldorf, der Minis des MV Bierlingen, der Showtanzgruppe der NZ Wachendorf, der Tanzgarde der NZ Felldorf und den Showtanzgruppen des MV Bierlingen sowie den Moofangern. Die Blechquäler aus Felldorf lieferten den passenden Sound, während DJ Rolf - Steinbruch-Disco im Bürgersaal für erstklassige Partystimmung sorgte.
Am Fasnetssamstag zog es uns nach Heiligenzimmern, um den Harzklumpen zum 40-jährigen Bestehen zu gratulieren. Als Startnummer 13 ließen wir uns die Laune auch vom Regen nicht verderben. Der Fasnetssonntag bot eine ganz andere Kulisse: Bei der AHA in Weil der Stadt liefen wir als Startnummer 20 vor rund 30.000 Zuschauern durch die historische Kepler-Stadt. Die tolle Kulisse und die Begeisterung am Straßenrand machten diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis.
Der Rosenmontag gehörte ganz der heimischen Fleggafasnet. Nach einem gemütlichen internen Brunch am Vormittag startete um 14.00 Uhr der „kleine, aber feine“ Umzug durch die Straßen in Moofanghausen, gefolgt vom Kinderball im Bürgerhaus. Am Abend luden die Moofanger zum Zunftball. Zunftmeister Michael Baur begrüßte die Gäste, stimmte das Moofangerlied an und führte durch ein unterhaltsames Programm. Den krönenden Abschluss bildete die Fasnetspredigt, bevor er sich beim großen Finale bei allen Akteuren und Helfern auf der Bühne bedankte. Für die perfekte Partystimmung sorgte erneut die „CARO-Coverband“ aus Spaichingen, die mit ihren Tanzrunden die Besucher bis spät in die Nacht begeisterte.
Zum letzten Umzug der Saison fuhren wir am Fasnetsdienstag nach Deißlingen. Mit der frühen Startnummer 5 erlebten wir wettertechnisch alles von Sonnenschein bis Schneegestöber, machten aber wie gewohnt das Beste daraus. Der endgültige Abschied folgte am Abend im Kelhof: Unter Tränen wurde „Kreszentia“ Fasnet verbrannt und die diesjährige Saison damit beendet.
Schee war's!