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RÜCKBLICK JUNGENSCHAFT-MEHRTAGESTOUR

An Fronleichnam nahmen sich 10 Jungenschaftler (13 bis 17 Jahre) und 3 Mitarbeiter nach mehrjähriger Abstinenz den nächsten Kilometerstein vor. In früherer...
Foto: Matthias Rothfuß

An Fronleichnam nahmen sich 10 Jungenschaftler (13 bis 17 Jahre) und 3 Mitarbeiter nach mehrjähriger Abstinenz den nächsten Kilometerstein vor. In früherer Zeit war diese Mehrtageswanderung eine alljährlich heiß ersehnte Tradition. So mancher ehemalige Jungenschaftler schwelgt noch heute in diesen Erinnerungen. Und so machte sich nun auch dieses Jahr die aktuelle Generation Jungenschaftler auf, die Herausforderung gemeinsam zu meistern.
60 km, vom Kniebis bis nach Offenburg, standen auf dem Programm. Die erste Etappe folgte dem Westweg. Nach einem frischen Bad im Glaswaldsee ging es über den Klagstein und das Freiersberger Tor zur Hark. Dort regenerierten sich die Jungs vom ersten Tag im für einen Kilometerstein zugegeben wenig traditionellen, da sehr komfortablen Matratzenlager sowie bei Vesper und Schwarzwälder Kirschtorte. Wer da in Tradition verharrt, ist selber schuld.
Am Freitag stand dann der Aufstieg zum Brandenkopf auf dem Programm. Die Aussicht reichte von den Vogesen bis zur Schwäbischen Alb. Der Abstieg Richtung Zell am Harmersbach erfolgte, nun den Westweg verlassend, senkrecht zu den Höhenlinien und damit auf schnellstem Wege zur nächsten Grillstelle, wo unter Schweiß und Blut das Feuer für das Mittagessen entfacht wurde. Zum Nachtisch musste kurz darauf der erste Kirschenbaum – ja, in Zell sind diese schon reif – seine unteren Äste abernten lassen. Nach einer Kurzvisite im Freibad von Zell ging es Richtung Nordrach, wo das Nachtlager in der Futtergasse eines Stalles aufgeschlagen wurde. Nun kamen auch die mitgetragenen Kocher und Töpfe zum Einsatz, und so mancher Junge lernte mehr über das Kochen als in heimischer Ausbildung.
Am nächsten Morgen ging es hinauf zum Katzenstein, und die Jungs reflektierten auf dem weiteren Weg ihre eigenen Freundschaften anhand einer Bibelarbeit über Paulus, welcher sich mit seinen Helfern Timotheus und Epaphroditus im Glauben verbunden wusste (Phil. 2, 19–30). Vorbei an der Jakobuskapelle ging es abschließend zum wohlverdienten Döner hinab nach Gengenbach, nicht ohne der Stadtbevölkerung lauthals wissen zu lassen, dass Jesus Christus der Sieger ist.
Was die aktuellen Jungenschaftler nun mit den Senioren eint: die Erinnerung an schwere Füße, Abenteuer, Gebetserhörungen, gegenseitige Unterstützung und Gemeinschaft.
Jungenschaft – mit Jungs unterwegs

Erscheinung
exklusiv online
von CVJM Simmersfeld
15.06.2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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