Am vergangenen Wochenende erlebten die Hohenzollernpilger auf ihren Wanderungen im Donautal ein zweigeteiltes Wetter. Am Samstag waren bei leichtem Dauerregen die bunten Schirme gute Begleiter, von Beuron entlang des Kalvarienweges durch das Liebfrauental mit ihrer kleinen Waldkapelle, vorbei am Fuße des Schlosses Bronnen, dann steil bergab durch eine unwegsame Schlucht zum Jägerhaus. Zeit für eine Mittagspause, geschützt unter einem Schuppenvordach. Gestärkt folgte die Gruppe dem Radweg einer stark wasserführenden Donau nach Beuron.
Die Erzabteilkirche St. Martin im Barockstil mit der angebauten Gnadenkapelle im berühmten Beuroner Kunststil boten den Pilgern eine stille Einkehr. Am regenfreien Sonntag querten die Pilger über den schön gebogenen Hermannsteg die Donau. Vorbei am imposanten Petrusfelsen führte der Donau-Pfad durch kleine Felstunnel zur Maurus-Kapelle mit Blick zur Burg Wildenstein. In der tempelförmig gebauten Kapelle erzählte Hannes Reis von der Entstehungsgeschichte und erläuterte die vielen Bilder im Beuroner Kunststil. Zurück ging es über den Donauradweg zum Abschlussessen im Pilgerhotel Pelikan. Anhand eines aktuellen Presseberichts erfuhren die Pilger Eindrückliches über das Leben, den Alltag der 30 noch im Konvent lebenden Benediktinermönche. Mit dem Besuchsangebot „Auszeit im Kloster“ konnten sich einige durchaus anfreunden.


