
Besser hätte der Start ins neue Jahr kaum gelingen können. Eine Hochdruckwetterlage von Südfrankreich über die Alpen bis nach Osteuropa versprach zwar kaltes, aber gleichzeitig sonniges Wetter. Nachdem am 5. Januar morgens der Flugplatz noch im Nebel verhüllt war, klarte es gegen Mittag auf. Die Piloten der Fliegergruppe Gaggenau hatten da bereits den Motorsegler „Falke“und das moderne Ultraleicht-Flugzeug „Eurostar“für die Flüge vorbereitet. Die dünne Schneeschicht auf der Startbahn stellte kein Hindernis dar. Belohnt wurden die Teilnehmer am Saisonstart mit Trainings- und Ausbildungsflügen mit Fluglehrer und Flügen vom Murgtal bis zur Hornisgrinde. Während am Boden die Gegend wie von einer dünnen Schicht Puderzucker bedeckt war, konnte man ab einer Flughöhe von 1500 Meter unter dem stahlblauen Himmel bei teils glasklarer Luft bis zu den Schweizer Alpengipfeln sehen. Die wenigen Wolken sorgten dabei für wunderbare Lichtspiele, wie man sie im Sommer kaum erlebt. Bereits an Silvester unternahmen Michael Rübig und Michael Shevchenko eine große Tour bis an die Schweizer Grenze und östlich des Bodensees. Was für eine Abwechslung zum oft grauen Winterwetter. Aktuell sind die Gaggenauer Segelflieger noch mit der Wartung der Segelflugzeuge im Keller der Traischbach-Sporthalle beschäftigt, wo sie sich dienstags und freitags ab 18 Uhr treffen. Interessierte dürfen gerne zu Besuch kommen, www.fliegergruppe-gaggenau.de.

