
Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde!
Im 19. Jahrhundert entdeckte Justus von Liebig, dass Pflanzen auch Stickstoffverbindungen zum Zellaufbau brauchen. Dieser Stickstoff war der Salpeter. Man gewann ihn aus Guano oder Mist. Aber das war zu wenig für die Landwirtschaft und für die chemische Industrie. Der war nämlich auch nötig, um Sprengstoffe herzustellen. Durch eine Seeblockade im 1. Weltkrieg wurde das Deutsche Reich von der Einfuhr von Chilesalpeter abgeschnitten. Deshalb wandte sich das damalige Kriegsministerium an Carl Bosch. Er hatte zusammen mit Fritz Haber ein Verfahren (Haber-Bosch-Verfahren) entwickelt, um Ammoniumnitrat „darzustellen“, wie der Chemiker sagt. Bosch versprach, genug waffenfähiges Material herzustellen, damit Krieg geführt werden konnte. Damit konnte man die Blockade umgehen. Dieses Verfahren ist heute noch die Grundlage, um Mineraldünger herzustellen. Und damit sind wir beim Blaukorn. Es hieß früher „Nitrophoska“ : Nitro von Nitrat, Phos von Phosphor, Ka von Kalium. Damit haben Sie die Mineralsalze, die die Pflanze insgesamt benötigt. Nitrat für die Länge, Phosphor für die Breite und Kalium als Verursacher, dass die Pflanze die anderen beiden Salze umsetzen kann, auf „Chemisch“ als Katalysator in den Mitochondrien (Zellkraftwerke)
Wünsche!
Der gesamte Vorstand der Gartenfreunde wünscht Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest
Am 18. April 2026, 15 Uhr, ist unsere Hauptversammlung im Landhotel „Hirsch“ in Loßburg.
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