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Vollsperrungen von April bis Juni 2026

Sanierung der B3 zwischen Malsch und Frauenweiler

Autofahrer im Raum Wiesloch, Rot und Malsch müssen sich im Frühjahr auf längere Umwege einstellen: Die Fahrbahn der B3 muss umfassend saniert werden.
Eine durch starkes Verkehrsaufkommen beschädigte Straße
Die Kreuzung von B3 und L546 an der "Uhlandshöhe" bei Malsch wird ab 18. Mai 2026 ebenfalls saniert.Foto: Regierungspräsidium Karlsruhe

Gleichzeitig werden Abschnitte der Landesstraße 546 und der Landesstraße 628 saniert. Die Arbeiten beginnen am 7. April 2026 und sollen bis 3. Juni 2026 dauern. Insgesamt werden auf rund 5,5 Kilometern etwa 55.000 Quadratmeter Fahrbahnbelag erneuert. Während der Bauzeit kommt es abschnittsweise zu Vollsperrungen, die jeweils über ausgeschilderte Umleitungen geführt werden.
Grund für die Maßnahme sind Risse und sogenannte Verdrückungen im Asphalt, die durch die hohe Verkehrsbelastung entstanden sind. Auf der Strecke fahren täglich rund 12.300 Fahrzeuge, darunter etwa 6,5 Prozent Lastwagen.

Start bei den Ziegeleien in Malsch (7. bis 11. April)

Den Auftakt bildet ein etwa 450 Meter langer Abschnitt der Bundesstraße 3 zwischen den Betrieben Creaton und Wienerberger/SAD. Der Verkehr wird in dieser Zeit westlich der gesperrten Strecke über die Landesstraßen 546 und 628 bei Rot umgeleitet.
Die Zufahrt zu den Firmen ist eingeschränkt möglich:
• Creaton bleibt über die B3 aus südlicher Richtung erreichbar.
• Wienerberger und SAD können nur aus nördlicher Richtung angefahren werden.

Längerer Abschnitt bis Frauenweiler (13. bis 25. April)

Im zweiten Schritt wird ein rund 2,3 Kilometer langer Abschnitt der B3 saniert. Er reicht von den Ziegeleien bis kurz hinter die Kreuzung der B3 mit der L594 bei Frauenweiler. In dieser Phase sind die Zufahrten von der L594 sowie von der Kreisstraße 4166 aus Richtung Malschenberg und Rauenberg zur B3 gesperrt.
Die Umleitungen führen
• westlich über L546 und L628 bei Rot
• sowie östlich über die B39 und die L723 bei Wiesloch.
Die Betriebe Creaton, Wienerberger und SAD sind in dieser Zeit nur aus südlicher Richtung über die B3 erreichbar.

Eine durch starkes Verkehrsaufkommen beschädigte Straße
Die Straßenschäden sind mit bloßem Auge gut zu erkennen.Foto: Regierungspräsidium Karlsruhe

Bauarbeiten an B3 und L628 (27. April bis 13. Mai)

Der dritte Bauabschnitt betrifft einen 1,3 Kilometer langen Bereich der B3 zwischen der Kreuzung mit der L628 und dem Abschnitt kurz vor der L594 bei Frauenweiler. Parallel dazu wird auch ein Teilstück der L628 zwischen dem Knoten B3/L628 und der Zufahrt „Im Unteren Wald“ zu den Unternehmen REWE Group und Heidelberger Druckmaschinen erneuert.

Für den Verkehr gilt:
• Von Frauenweiler aus kann die B3 weiterhin in Richtung Süden befahren werden.
• In Richtung Norden bleibt die B3 gesperrt.
Die Umleitungen verlaufen über L546 bei Rot sowie über L723 und L594 bei Wiesloch und Frauenweiler. Die Zufahrt zu den Betrieben im Gebiet „Im Unteren Wald“ erfolgt über Rot und die L546/L628.

Größter Abschnitt zum Abschluss (18. Mai bis 3. Juni)

Zum Ende der Maßnahme wird ein 1,5 Kilometer langer Abschnitt der B3 zwischen der großen Kreuzung B3/L546 „Uhlandshöhe“ bei Malsch und der Kreisgrenze zwischen dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Landkreis Karlsruhe saniert. Gleichzeitig wird auch ein Teil der L546 bis zum Ortseingang von Malsch erneuert. Dieser Bauabschnitt gilt als verkehrlich besonders anspruchsvoll, weshalb sowohl lokale als auch großräumige Umleitungen eingerichtet werden.

Lokale Umleitungen:
• westlich der B3 über L546 und L628 bei Rot
• östlich über die Kreisstraßen 4166 und 4169 Richtung Rauenberg zur B39

Großräumige Umleitungen:
• Verkehr aus südlicher Richtung, Richtung Wiesloch/Heidelberg wird bei Bad Langenbrücken/Bad Schönborn über die B292 nach Östringen und anschließend über B39 und L723 geführt.
• Verkehr aus nördlicher Richtung, Richtung Bad Schönborn/Kronau wird bei Wiesloch über die L723 und weiter über die L560 in Richtung Neulußheim/Waghäusel geleitet.

Kosten der Maßnahme

Die Sanierung kostet insgesamt rund 1,8 Millionen Euro. Davon übernimmt der Bund etwa 1,3 Millionen Euro, das Land Baden-Württemberg rund 500.000 Euro.

Erscheinung
exklusiv online
von Redaktion NUSSBAUMpm/red
16.03.2026
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