So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Purpur, soll sie doch wie Wolle werden. Jesaja 1;18
„Schmutzige Wäsche waschen“ – In unserer Umgangssprache heißt das, die Fehler des anderen ans Licht zerren. Warum?
Man zeigt auf ihn, um sich selbst im besseren Licht darzustellen.
Doch sind Fehler und Fehlverhalten, die wir an den Tag legen, nur in Beziehung zum Nächsten zu sehen?
Unlängst ging meine Waschmaschine kaputt. Es war ein Markenfabrikat aus rein deutscher Produktion. Kauft man sie, so kann man sich fast (aber nur fast) sicher sein, dass sie 15-20 Jahre ihren Dienst tut. Doch „Pustekuchen“. Das „gute Stück“ startete, dann gab es aus der Rückseite ein bläuliches und brenzlich riechendes Wölkchen! Das „gute Stück“ – „im Eimer“. Und das nach nicht einmal 10 Jahren.
Eine neue Waschmaschine musste her. Welche, … auch so ein gutes Stück mit 20-Jahres-Garantie, das verrate ich nicht. Bis die da war, gab es mehr und mehr schmutzige Wäsche. Keiner war da, der den Schmutz beseitigen konnte. Der Schmutz blieb in der Wäsche.
Nun, warum machen wir es in diesem Fall nicht auch so, wie ich es eben beschrieben habe? Ich schaue mir etwa einen Bauarbeiter in natura an und bin dann beruhigt … schau mal, der ist ja noch viel schmutziger als meine Wäsche, von dem bisschen Büroarbeit. Die kann ich doch noch locker anziehen.
Reichlich naiv, denken Sie. Schmutz ist Schmutz, der geht nur raus, wenn man Wäsche reinigt. Und Sie haben vollkommen Recht!
Doch, warum gehen wir bei dem „Schmutz“ unsere Seele, der sich in unserem Leben so zuverlässig anhäuft, wie die schmutzige Wäsche in unserem Wäschekorb, nicht auch so vor?
Warum sehen wir nicht zu, dass dieser „Seelen-Schmutz“ wegkommt, sozusagen weg - gewaschen wird? Manche unserer Zeitgenossen wollen das nicht. Lieber schleppen sie ihn bis ans Ende ihrer Tage mit sich herum. Dabei brechen viele zusammen und können einfach nicht mehr.
Gibt es denn überhaupt einen Weg, „schmutzige Seelenwäsche“ loszuwerden? Wie gerne hätte jeder doch eine „saubere Weste“! Doch selbst können wir das nicht, denn Schuld ist Schuld. Sie ist geschehen, bleibt in der Welt und ist mit ihrem Verursacher verbunden.
Unser Bibelvers bietet da die Lösung an.
Gott sagt, ich habe für Dich sozusagen meine „Waschmaschine“ bereit. Sie kann die „Seelen-Schmutzwäsche“ zuverlässig reinigen. So zuverlässig, dass blutrote Schuld weg ist und das Kleidungsstück zur weißen Weste wird. In Jesus Christus ist das geschehen.
Was müssen Sie tun, um Ihre „Seelen-Schmutzwäsche“ sauber zu kriegen? Bitten Sie ganz einfach mit
Ihren eigenen Worten Jesus darum: „Nimm meine Sünde weg, du bist dafür gestorben.“
Sagen Sie ihm mit Ihren Worten, was Sie belastet und bedrückt.
Ich garantiere Ihnen, Jesus wird es tun! Dafür bin ich ein Zeuge und so viele anderen Christen auch.
Worauf warten Sie eigentlich noch?
I. Hegner