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Schneemannbauwettbewerb: Kreativität trotz Pulverschnee

Der erste Schultag nach den Winterferien begann passend zur Jahreszeit: Über Nacht hatte es geschneit, sodass Schulhof und Schulgarten in winterlichem...
Die Klasse 9 erhielt einen Sonderpreis.Foto: Kurt-Waibel-Schule

Der erste Schultag nach den Winterferien begann passend zur Jahreszeit: Über Nacht hatte es geschneit, sodass Schulhof und Schulgarten in winterlichem Weiß lagen. Damit waren die Voraussetzungen erfüllt, um den beliebten Schneemannbauwettbewerb stattfinden zu lassen – sehr zur Freude vieler Klassen, die direkt mit Handschuhen, Mützen und viel Motivation ans Werk gingen.

Ganz einfach war die Aufgabe allerdings nicht. Der gefallene Schnee war überwiegend Pulverschnee und damit nur bedingt zum Bauen geeignet: Er ließ sich schlecht formen und hielt kaum zusammen. Zudem war die Schneedecke nicht überall besonders hoch. Trotzdem zeigte sich schnell, dass Einfallsreichtum manchmal wichtiger ist als perfektes Baumaterial.

Viele Gewinnerklassen

Am Ende konnten mehrere Gewinnerklassen ausgezeichnet werden. Den Preis für den schönsten Schneemann erhielt die Klasse 6. Ihr Schneemann überzeugte durch viel Liebe zum Detail: Arme aus Ästen, ein Gesicht aus Steinen sowie Schal und Mütze – ausgeliehen von einer Schülerin – machten die Figur besonders lebendig. Sogar an eine kleine „Essens- und Trinkversorgung“ wurde gedacht: mit Teller und Becher als Zubehör.

Der Titel für den coolsten Schneemann ging an dieKlasse 7a. Ihr Beitrag war eine humorvolle Interpretation des Ferienendes: Der Schneemann war offenbar noch so müde, dass er sich kurzerhand auf den Boden legte, um einfach weiterzuschlafen.

Den größten Schneemann baute die Klasse 5b. Mit viel Einsatz entstand ein stattliches Exemplar, das mit Brille und Schal sogar ein wenig an eine Mathelehrkraft erinnerte – ein Detail, das für einige Schmunzler sorgte.

Sonderpreis

Einen Sonderpreis erhielt die Klasse 9: Statt eines großen Schneemanns bauten die Schülerinnen und Schüler sich selbst als Miniaturfiguren nach – als kleine Schneemänner und Schneefrauen. Eine originelle Idee, die zeigte, wie vielseitig man den Wettbewerb gestalten kann.

Trotz schwieriger Schneeverhältnisse wurde der Wettbewerb so zu einem gelungenen Start ins neue Schulhalbjahr – winterlich, kreativ und mit viel Gemeinschaftsgefühl. (red)

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Schwetzinger Woche
Ausgabe 03/2026
von Kurt-Waibel-SchuleRedaktion NUSSBAUM
09.01.2026
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